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30.07.2015

10:32 Uhr

Handelsblatt-Jobturbo

Rosige Zeiten für Berater

VonMiriam Bax

Immer mehr Unternehmen werben für ihre freien Stellen in Internet-Jobbörsen. Aber nicht überall sind die Aussichten gleich gut. Während die Angebote für Ingenieure und Rechtsexperten sinken, steigen sie für Berater.

Besonders in NRW sollten Bewerber sich umschauen. Foto: Fotolia

Jobsuche

Besonders in NRW sollten Bewerber sich umschauen. Foto: Fotolia

KölnDer Blick in die Statistik des Handelsblatt-Jobturbos zeigt: Zog das Stellenangebot im vergangenen Jahr bis in den Herbst noch stetig an, sinken die Offerten in den großen (Online-) Jobbörsen und Printmedien seit März. Dennoch liegt die Summe der geschalteten Stellengesuche im ersten Halbjahr 2015 immer noch um 3,5 Prozent über der des Vorjahres.

Der Handelsblatt Jobturbo bündelt die Stellenangebote aus den bundesweit bedeutendsten Jobbörsen, Zeitungen und Karriereportalen der Top-Unternehmen. Die Datenbasis der Metasuchmaschine bietet so einen Indikator insbesondere für den Stellenmarkt für Akademiker. Der Jobturbo verweist ausschließlich auf kostenpflichtig geschaltete Stellenanzeigen und konzentriert sich konkret auf Vakanzen für Fach- und Führungskräfte.

Seit Mai ist die Nachfrage gestiegen - das Angebot sinkt allerdings seit März. Quelle: Handelsblatt Jobturbo

Arbeitsmarktentwicklung

Seit Mai ist die Nachfrage gestiegen - das Angebot sinkt allerdings seit März. Quelle: Handelsblatt Jobturbo

Während der Mitarbeiterbedarf im Vertrieb, im Bereich Finanzen und Controlling sowie in Büro und Verwaltung stabil blieb, gibt es in anderen Arbeitsfeldern Bewegung. Die größten Einbußen wurden im Handwerk (minus 14 Prozent) sowie in Rechtsberufen (minus 11 Prozent) verzeichnet. Jobs im Bereich Bildung und im Medienumfeld waren ebenfalls weniger gefragt. Auch das Stellenangebot für Ingenieure ist mit einem Minus von knapp über zwei Prozent geschrumpft – wenngleich für Ingenieure sowie für IT-Spezialisten und in der Telekommunikation insgesamt immer noch am meisten Jobs zur Verfügung standen.

Der Personaldienstleister Adecco zählt mit seinem Index eine noch größere Zahl an Ausschreibungen: „Das Angebot für die Ingenieure ist in den letzten Monaten um sechs Prozent gesunken“, berichtet Geschäftsführer Thomas Bäumer. Für Akademiker ist demnach die Stellenmarktentwicklung der ersten Jahreshälfte allgemein eher ernüchternd. „Für Bewerber mit Hochschulabschluss beobachten wir mit 520.500 Stellen einen Rückgang von vier Prozent“, so Bäumer. Dies betrifft vor allem die Nachfrage nach Fach- und Führungskräften aus naturwissenschaftlichen Fachrichtungen (minus vier Prozent). Dennoch ist dies immer noch die meistgesuchte Qualifikation. Adecco wertet regelmäßig die Stellengebote aus 184 Print- und Onlinemedien aus.

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