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26.01.2009

11:02 Uhr

Hans van Bylen

Der Kopf hinter Schwarzkopf

VonMartin Roos

Hans van Bylen macht das Geschäft mit Kosmetik und Körperpflege zur wachstumsstärksten Sparte von Henkel

MÜNCHEN. Er könnte sich schon etwas darauf einbilden - da auf dem roten Teppich der Schwarzkopf-Gala in Münchens Wappenhalle. Hans van Bylen, 47, wird umringt von Top-Models wie der brünetten Emina Cunmulaj, der löwenmähnigen Eva Padberg oder Bojana Panic, dem Gliss-Girl mit dem sinnlichen Blick. Sie feiern Schwarzkopfs Jubiläum - 111 Jahre. Im Mittelpunkt van Bylen.

Doch der Henkel-Vorstand lächelt nur. Es ist einer der Momente, die ihm das Geschäft mit der Schönheit so manches Mal beschert: Hände schütteln, Promis busserln. Doch deswegen eitel werden? In der glamourösen Welt der Kosmetik bleibt van Bylen stets bescheiden, ohne Allüren.

Dabei könnte er sich etwas einbilden: In der Henkelgruppe, Düsseldorf, verantwortet er das weltweite Kosmetik- und Körperpflegegeschäft (Schwarzkopf, Bac, Fa, Theramed) mit einem Umsatz von gut 2,8 Milliarden Euro, etwa 23 Prozent des Gesamtumsatzes des Konzerns. Seit seinem Amtsantritt vor dreieinhalb Jahren wächst sein Bereich kontinuierlich wie keine andere Sparte des Konzerns, der eher für Kleber und Pulver als für Puder und Creme bekannt ist. Durch den Zukauf von National Starch ist die Klebersparte im Konzern zwar enorm gewachsen und macht nun fast 50 Prozent des Umsatzes aus, doch wird sich der tatsächliche Erfolg der Fusion in den nächsten Jahren noch zeigen müssen. "Das Geschäft mit Körper- und Hautpflegeprodukten hat sich bei Henkel bisher als krisenfest und als Wachstumsgarant erwiesen", sagt ein Branchenbeobachter.

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