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02.01.2007

08:31 Uhr

Hausinterner Film

Leben von Reinhard Mohn wird verfilmt

Der preisgekrönte Produzent Nico Hofmann („Tunnel“, „Sturmflut“, „Dresden“) verfilmt nach einem Bericht des Handelsblatts (Dienstagsausgabe) das Leben des Bertelsmann-Patriarchen Reinhard Mohn.

Der frühere Bertelsmann-Vorstandschef Reinhard Mohn ist heute Präsidiumsmitglied der Bertelsmann-Stiftung. Foto: ap

Der frühere Bertelsmann-Vorstandschef Reinhard Mohn ist heute Präsidiumsmitglied der Bertelsmann-Stiftung. Foto: ap

DÜSSELDORF. Der einstündige Streifen wird von der Berliner Bertelsmann-Filmtochter Teamworx hergestellt. Sebastian Koch, der bereits den Widerstandskämpfer Graf Stauffenberg oder den entführenden Industriellen-Filius Richard Oetker mimte, spielt die Rolle von Reinhard Mohn. Konzernmatriarchin Liz Mohn wird von Nina-Friederike Gnädig dargestellt die sich bei der Herz-Schmerz-Geschichte „Verliebt in Berlin“ einen Namen gemacht hat. Die Uraufführung wird allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. „Das ist ein hausinterner Film“, sagte ein Teamworx-Sprecherin. Der Mohn-Film wird am 22. Januar auf einer Tagung von 700 Bertelsmann-Managerin in Berlin uraufgeführt.

Die Idee zu einer Dokumentation mit fiktiven Elementen stammt vom Konzernvorstand. Bertelsmann-Chef Gunter Thielen und seine fünfköpfige Führungscrew schenkten den Film Reinhard Mohn zu seinem 85. Geburtstag im vergangenen Sommer. „Der Film soll eine Art Vermächtnis für die Mitarbeiter werden“, heißt es in Gütersloh. Noch ist unklar, ob der der Streifen im Fernsehen ausgestrahlt wird. Ein Bertelsmann-Sprecher sagte: „Über eine Verwendung des Films ist nicht entschieden.“ Auf den konzerneigenen Sendern von Bertelsmann wird der Mohn-Film jedenfalls nicht zu sehen sein. „Der Film ist im aktuellen Programmablauf nicht eingeplant“, sagte ein RTL-Sprecher in Köln.

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