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04.07.2012

15:45 Uhr

Heidelberg Cement

Merkel-Beraterin in den Aufsichtsrat geholt

Heidelberg Cement hat die Kanzler-Beraterin Marion Weissenberger-Eibl in den Aufsichtsrat berufen. Sie tritt die Nachfolge des ausgeschiedenen Herbert Lütkestratkötter an.

Ein Mitarbeiter verlädt mit einem Gabelstapler Paletten mit Zementsäcken. dpa

Ein Mitarbeiter verlädt mit einem Gabelstapler Paletten mit Zementsäcken.

StuttgartDeutschlands größter Baustoffkonzern HeidelbergCement hat die Professorin und Kanzler-Beraterin Marion Weissenberger-Eibl in den Aufsichtsrat berufen. Das Amtsgericht Mannheim bestellte die Leiterin des Karlsruher Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung und Hochschullehrerin an der Universität Kassel als Nachfolgerin des ausgeschiedenen Herbert Lütkestratkötter, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die studierte Betriebswirtin und Ingenieurin leitet seit dem vergangenem Jahr auch den Zukunftsdialog von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Weissenberger-Eibl wurde bis zur nächsten Hauptversammlung im Mai 2013 bestellt. Ihr Vorgänger, der frühere Hochtief-Chef Lütkestratkötter, hatte seinen mit knapp 50.000 Euro vergüteten Aufsichtsratsposten bei HeidelbergCement Mitte April aus persönlichen Gründen niedergelegt.

Aufsichtsratschef Fritz-Jürgen Heckmann sagte, Weissenberger-Eibl sei in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik „sehr gut vernetzt". Sie bringe „reichhaltige Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Innovationsforschung, erneuerbare Energien, demografische Entwicklung, Nachhaltigkeit und Wissensmanagement" mit. Dadurch stärke das Unternehmen mit knapp 53.000 Beschäftigten und knapp 13 Milliarden Euro Umsatz die Beziehung zu Wissenschaft und Forschung.

Von

rtr

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