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23.03.2006

14:00 Uhr

Heimliches Video

Beweismittel ist zulässig

Ohne Erfolg hat sich ein wegen Diebstahls gekündigter Mitarbeiter einer Fluggesellschaft vor dem Landesarbeitsgericht Köln beschwert.

HB DÜSSELDORF. Er hatte beantragt, dem Arbeitsgericht zu verbieten, eine heimliche Videoaufnahme seines Arbeitgebers als Beweismittel im Kündigungsschutzprozess zuzulassen. Auf dem Video sollte der Arbeitnehmer beim Diebstahl im Laderaum eines Flugzeugs zu erkennen sein. Dem Arbeitnehmer geschehe mit der Beweiserhebung kein krasses Unrecht, meinten die Richter, denn der heimliche Dreh sei nur an einem Tag und nur für die Dauer von 20 Minuten erfolgt (Az.: 9 Ta 361/05).

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