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08.09.2016

11:40 Uhr

Herausforderung Arbeitswelt

So fallen Sie nicht von der Karriereleiter

VonCarina Kontio

Wie bleibt man als Mitarbeiter dauerhaft für seinen Arbeitgeber attraktiv? Wir zeigen Ihnen drei Tipps, wie Sie nicht von der Karriereleiter fallen, sondern langfristig konkurrenzfähig bleiben.

Wie Sie als Mitarbeiter für Ihren Arbeitgeber attraktiv bleiben. Getty Images

Sind Sie noch interessant für Ihren Boss?

Wie Sie als Mitarbeiter für Ihren Arbeitgeber attraktiv bleiben.

DüsseldorfMal Hand aufs Herz: Wann haben Sie die letzte Fortbildung besucht? Wie steht es um Ihr Englisch und sind Sie in puncto Computertechnologie auf dem neuesten Stand? Was, Sie lernen nicht gerne? Ein großer Fehler. Warum Sie das schleunigst ändern sollten, weiß der Düsseldorfer Personalvermittler Page Personnel, der in einer Mitteilung wichtige Tipps gibt, wie man für seinen Chef attraktiv bleibt.

Denn so wie auch die Unternehmen heute viel wandlungsfähiger als noch vor einigen Jahren sind, sollten auch die Mitarbeiter nicht dem Trugschluss erliegen, dass nach Schule und Studium der Lernprozess abgeschlossen ist. Globalisierung, Digitalisierung, neue Technologien, der demographische Wandel: All das verändert nicht nur die Märkte, sondern vor allem auch unseren Arbeitsalltag in einem rasanten Tempo. Und man kann sicherlich davon ausgehen, dass sich dieser Trend in Zukunft sogar noch verstärken wird.

Welche Mitarbeiter geliebt und welche gehasst werden

Wer kommt ins Fadenkreuz?

Was müssen Sie tun, um auf die Abschussliste zu geraten? Welche Mitarbeiter sind Lieblingsopfer von Mobbing? Martin Wehrle identifiziert die verschiedenen Typen. Die Vorstellung in aller Kürze...

Der Besserwisser

Besserwisser haben zwei Fehler: Erstens sind sie anderer Meinung als der Chef. Und zweitens sagen sie das auch noch öffentlich. Sie kratzen an der Autorität des Chefs und brauchen sich nicht wundern, wenn dieser sie zum Abschluss freigibt.

Der Rivale

Wenn ein Mitarbeiter alles hat, was eine Führungsposition braucht und sich zur Opposition aufbauen, muss sich der Chef Gedanken machen. Erstrecht wenn sie natürliche Autorität, Ehrgeiz und Fachwissen mitbringen. Es kann oft nur einen geben - und der Chef sitzt am längeren Hebel.

Der Miesmacher

Wenn Mitarbeiter Pessimismus verbreiten und schlechte Laune und nur Probleme sehen, wo andere Herausforderungen vermuten - dann sind sie Miesmacher und ebenfalls im Visier des Chefs. Wer die Seifenblasen der Motivation zerbläst, muss mit Mobbing-Attacken rechnen.

Die Schlafmütze

Wer tief im Brunnen der Frustration festsitzt und in Sitzungen apathisch aufs Ende wartet - der zieht auch gern die Wut des Chefs auf sich. Die Schlafmütze zeichnet sich dadurch aus, dass sie bei anfallender Arbeit selten zuständig ist und mit den dicken Däumchen der Routine auf die Frühverrentung wartet.

Das Alpha-Tier

Gefördert werden vom Chef dagegen Mitarbeiter-Typen wie das Alpha-Tier: Er ist ein geborener Führer wie der Rivale, allerdings fordert er den Vorgesetzten nicht zum Kampf auf. So schafft er es, vom Chef als Stellvertreter akzeptiert zu werden - auch ohne offizielle Ernennung. Das Team akzeptiert ihn als Leitwolf.

Der Oberexperte

Der Oberexperte ist quasi der Staatssekretär des Chefs, der, der die fachlichen Mängel ausgleicht. Er bereitet die Entscheidungen im Hintergrund vor und stärkt nach außen den Rücken.

Die graue Eminenz

Manchmal gibt es Urgesteine in einer Anteilung, die allerdings immer noch hellwach dabei sind und voller Tatkraft stecken. Der "alte Hase" steht dabei nicht im Verdacht, ehrgeizig auf den Chefsessel zu schielen.

Der Vorzeigestar

Das Talent, der Vorzeigestar, dessen Heldentaten die gesamte Firma aufschauen lassen. Der Chef ist stolz auf sein bestes Pferd im Stall, zumindest wenn es keinen Grund zum Zweifel an der Treue gibt.

Der treue Paladin

Der verlängerte Arm des Chefs - vor allem für kleinere Aufgaben. Kein schlechtes Wort über den Chef kommt über seine Lippen, aber für höhere Aufgaben eignet er sich auch nicht.

Gute Gründe also, um in Sachen Flexibilität am Ball zu bleiben, denn die alte Weisheit: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ gilt längst nicht mehr.

Was das konkret bedeutet und wie Sie täglich im Job dazulernen können:

1) Seien Sie in Ihrem Fachgebiet auf dem neuesten Stand

Wagen Sie den Blick über den Tellerrand. Was machen andere Firmen der gleichen Branche oder Ihre eigenen Kollegen in vergleichbarer Position? Über welche neuen Trends berichten Fachmagazine? Wertvolle Hinweise darauf, wie Sie als Mitarbeiter attraktiv bleiben, finden Sie auch in relevanten Jobanzeigen. Könnten Sie die Herausforderungen dieser Stelle meistern? Gerade in dem Fachgebiet, in dem Ihr Schwerpunkt und Ihre besondere Expertise liegen, sollten Sie sich nicht auf Erreichtem ausruhen.

2) Flexibilität im Job ist der Dreh- und Angelpunkt

Nur wer sich schnell auf veränderte Anforderungen einstellen kann, kommt als Kandidat für neue Projekte infrage. Regelmäßige Fortbildung ist daher Pflicht. Zeigen Sie Ihrem Arbeitgeber, dass Sie die Entwicklungen in Ihrer Branche kennen. Besonders während der Einführung neuer IT-Tools und Softwareprogramme sollten Sie auf keinen Fall den Anschluss verpassen – auch wenn es manchmal schwerfällt, bewährte Methoden aufzugeben.

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