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18.12.2013

07:12 Uhr

Hewlett-Packard-Chefin Whitman

Von einem Dollar auf 1,5 Millionen

Die Chefin des US-Technologiekonzerns Hewlett-Packard gönnt sich eine dicke Gehaltserhöhung: Meg Whitman verdient statt einem symbolischen Dollar nun 1,5 Millionen. Doch schon zuvor war sie nicht ganz leer ausgegangen.

HP-Chefin Whitman: Großer Gehaltssprung. AFP

HP-Chefin Whitman: Großer Gehaltssprung.

San FranciscoDer taumelnde US-Technologiekonzern Hewlett Packard (HP) beschert seiner Geschäftsführerin Meg Whitman eine dicke Gehaltserhöhung: Ihr Jahressalär ist von einem Dollar auf 1,5 Millionen Dollar (rund 1,1 Millionen Euro) gestiegen, wie aus am Dienstag veröffentlichten Amtsdokumenten hervorgeht. Die Erhöhung greift rückwirkend ab dem 1. November, dem Beginn des Geschäftsjahrs von HP.

Whitman steht seit September 2011 an der Spitze des kalifornischen Konzerns. Beim Amtsantritt hatte sich die Milliardärin mit ihrem Arbeitgeber darauf verständigt, ihr Jahresgehalt auf einen Dollar zu begrenzen. Zu der Zeit bereitete sich HP gerade auf die Streichung von rund 30.000 Stellen vor, um einen Umsatzrückgang aufzufangen.

Seitdem musste HP wegen eines Einbruchs im PC-Geschäft zwar weitere Gewinneinbußen hinnehmen. Doch der Kurs der Aktie legte seit Beginn der Ära Whitman immerhin um 20 Prozent zu.

Whitman war nicht die einzige Vorstandschefin im Silicon Valley, die sich auf ein symbolisches Gehalt beschränkte. Auch der verstorbene Steve Jobs von Apple, die Google-Köpfe Eric Schmidt, Sergey Brin und Larry Page oder ehemaligen Yahoo-Lenker Carol Bartz und Terry Semel sowie Top-Manager anderer Konzerne verzichteten zumindest zeitweise auf hohe Gehälter.

Doch ganz leer war Whitman auch vor der Gehlaltserhöhung nicht ausgegangen. So erhielt sie im Geschäftsjahr 2012 einen Bonus über 1,7 Millionen Dollar sowie Aktienpakete und Optionen im Wert von 7 und 6,4 Millionen Dollar.

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