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25.07.2017

14:15 Uhr

Hochtief

Baukonzern legt Gewinnsprung hin

Hochtief hat seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr fortgesetzt und überzeugt mit starken Zahlen. Gewinn und Umsatz konnten deutlich gesteigert werden. Auch die zweite Jahreshälfte soll erfolgreich werden.

Der größte deutsche Baukonzern hat im ersten Halbjahr überzeugt. dpa

Hochtief

Der größte deutsche Baukonzern hat im ersten Halbjahr überzeugt.

DüsseldorfDer größte deutsche Baukonzern Hochtief hat seinen rasanten Wachstumskurs fortgesetzt. Im ersten Halbjahr schnellte der operative Konzerngewinn um 25 Prozent auf 201 Millionen Euro, während die Erlöse um 18 Prozent auf elf Milliarden Euro stiegen. Der Auftragseingang legte um vier Prozent auf 13,7 Milliarden Euro zu, der Auftragsbestand summierte sich auf 42,6 Milliarden Euro (plus zwölf Prozent). „Hochtief ist gut auf Kurs“, brachte Firmenchef Marcelino Fernández Verdes die Geschäftsentwicklung am Dienstag auf den Punkt.

Der Manager bekräftigte seine Jahresziele, die einen operativen Konzerngewinn von 410 bis 450 Millionen Euro vorsehen. Das entspricht einer Steigerung von 13 bis 25 Prozent gegenüber 2016. Zudem erwartet der Konzern ein Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

Fernández Verdes äußerte sich mit Blick auf die kommenden 18 Monate zuversichtlich. Das zur spanischen ACS gehörende Essener Traditionsunternehmen habe große Projekte identifiziert im Wert von 75 Milliarden Euro, die in der zweiten Jahreshälfte ausgeschrieben würden. 2018 seien es dann 380 Milliarden Euro. 

Von

rtr

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