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30.08.2013

13:02 Uhr

Immobilienbranche

Gewinn von Wohnungskonzern LEG wächst deutlich

Höhere Mieten durchgesetzt, Leerstand gesenkt: Der Wohnungskonzern LEG liegt auf Erfolgskurs. Seinen Gewinn konnte er im ersten Halbjahr um rund ein Zehntel steigern. Davon profitierte besonders die Aktie.

Die LEG-Zentrale in Düsseldorf. Die Geschäfte des Wohnungskonzerns sind im ersten Halbjahr gut gelaufen. dpa

Die LEG-Zentrale in Düsseldorf. Die Geschäfte des Wohnungskonzerns sind im ersten Halbjahr gut gelaufen.

FrankfurtFür den Wohnungskonzern LEG zahlen sich die Investitionen in den Bestand zunehmend aus. Das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO) kletterte im ersten Halbjahr um elf Prozent auf 68,4 Millionen Euro, wie das Düsseldorfer Unternehmen am Freitag mitteilte. LEG konnte höhere Mieten durchsetzen und trotzdem den Leerstand senken. Im Gesamtjahr peilt der Konzern nun ein Ergebnis von bis zu 142 (2012: 137) Millionen Euro an, jüngste Zukäufe eingerechnet. Bislang hatte sich Vorstandschef Thomas Hegel 140 Millionen vorgenommen.

Die LEG hatte im Februar Börsenpremiere gefeiert und war unlängst in den Nebenwerteindex MDax aufgestiegen. Dort zählte die Aktie zum Wochenausklang mit einem Plus von zwei Prozent zu den größten Gewinnern, notiert mit gut 41 Euro aber weiter unter dem Ausgabepreis von 44 Euro.

Das sind Deutschlands Immobilienriesen

Platz 6: GAG

Die GAG Immobilien AG bewirtschaftet rund 42.000 Wohnungen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der größte Vermieter in Köln. Die GAG verwalte damit 2,8 Millionen Quadratmeter Wohnfläche.

Platz 5: GSW

Die GSW Immobilien kommt auf 60.000 Wohnungen. Das Unternehmen ist börsennotiert und wurde im Jahr 1924 gegründet. Schwerpunkt der Arbeit ist Berlin, die GSW ist dort nach eigenen Angaben „ein führendes privates Wohnimmobilienunternehmen“.

Platz 4: TAG

Die TAG Immobilien AG kommt auf Platz vier der deutschen Wohnungsriesen. Das Unternehmen verwaltet 68.781 Wohnungen. Hauptstandorte sind nach eigenen Angaben die Großräume Hamburg und Berlin, die Region Salzgitter, Thüringen/Sachsen sowie Nordrhein-Westfalen. Sitz der TAG ist Hamburg.

Platz 3: Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen mit Sitz in Berlin bewirtschaftete im April 2013 insgesamt 82.500 Wohnungen. Aktuell gibt das börsennotierte Unternehmen die Zahl der Wohnimmobilien mit rund 89.500 an. Schwerpunkt ist der Großraum Berlin sowie das Rhein-Main-Gebiet, Rheinland, Hannover, Braunschweig, Magdeburg.

Platz 2: Gagfah

Die Gagfah Gruppe mit Sitz in Essen ist die Nummer zwei der Wohnimmobilien-Unternehmen in Deutschland. Im April bewirtschaftete das Unternehmen 145.000 eigene Mietwohnungen und 13.000 für Dritte verwaltete Wohnungen. Aktuell gibt das Unternehmen sogar 35.000 für Dritte verwaltete Wohnungen an.

Platz 1: Deutsche Annington

Die Deutsche Annington erregte mit dem Börsengang im Juli 2013 zuletzt großes Aufsehen. Das Bochumer Immobilienunternehmen bewirtschaftet 210.000 Wohnungen - davon 180.000 eigene. Die Deutsche Annington stieg im Jahr 2005 auf, als sie die Viterra AG mit 138.000 Wohnungen von Eon erwarb.

Um die Phantasie der Anleger anzuheizen, hat Hegel dem Konzern, der bereits über 90.000 Wohnungen verwaltet, eine Einkaufstour verordnet. Bis Ende 2014 sollen 10.000 Einheiten dazukommen – allerdings in kleinen Schritten und fokussiert auf die Heimatregion Nordrhein-Westfalen. Seit Jahresbeginn hat LEG 3.500 Wohnungen gekauft. Große Übernahmen, wie sie die Deutsche Wohnen mit der GSW plant, sind für die Düsseldorfer derzeit kein Thema.

Von

rtr

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