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20.04.2012

13:29 Uhr

Immobilienentwickler

Esch verklagt Ex-Arcandor-Chef Middelhoff

Thomas Middelhoff hat eine weitere Klage am Hals. Der Immobilienentwickler Josef Esch soll vom Ex-Arcandor-Manager rund zwei Millionen Euro fordern. Es geht um den Pachtzins für eine Yacht - und kostspielige Flüge.

Thomas Middelhoff soll von Josef Esch verklagt werden. dpa

Thomas Middelhoff soll von Josef Esch verklagt werden.

DüsseldorfDer Ex-Chef der inzwischen insolventen Karstadt-Mutter Arcandor, Thomas Middelhoff, sieht sich einer weiteren Klage ausgesetzt. Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet, fordert der Immobilienentwickler Josef Esch von Middelhoff rund zwei Millionen Euro. Esch habe dazu vor dem Landgericht Bielefeld mehrere Klagen eingereicht. Das habe Middelhoffs Anwalt Winfried Holtermüller dem Magazin bestätigt.

In dem Streit gehe es um die Frage, ob Middelhoff den Pachtzins für eine Yacht vom Typ Mangusta 108 samt Hafengebühren und Crewkosten sowie die Ausgaben für diverse kostspielige Flüge tragen muss. Der Anwalt sagte laut dem Bericht, dass sein Mandant dem Immobilienentwickler nichts schulde. „Er hat den Nutzungsvertrag für die Yacht wirksam gekündigt“, sagte Holtermüller. Wann der Prozess in Bielefeld beginnt, steht nach
Angaben eines Gerichtssprechers noch nicht fest.

Die Fehde zwischen den beiden Managern kann allerdings so schlimm nicht sein. Denn wie die „Wirtschaftswoche“ weiter berichtet, hat Middelhoff die Geschäftsführung bei einem Oppenheim-Esch-Fonds übernommen. Zuvor habe Esch die Geschäfte des Fonds geführt.

Dem Fonds soll die Karstadt-Immobilie in Potsdam gehören, Middelhoff und seine Ehefrau seien an dem Fonds beteiligt. Esch habe derweil eine neue Gesellschaft für Immobiliendienstleistungen gegründet.

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Ex-Karstadt-Chef Thomas Middelhoff kommt nicht an sein Geld.

Middelhoff kämpft derzeit juristisch an mehreren Fronten. So wird am kommenden Mittwoch vor dem Landgericht Essen ein Prozess fortgesetzt, in dem der Arcandor-Insolvenzverwalter 175 Millionen Euro Schadenersatz von Middelhoff und dessen früheren Vorstandskollegen verlangt.

Middelhoff hatte als Vorstandschef des angeschlagenen Karstadt-Quelle-Konzerns 2005 Immobilien des Unternehmens verkauft. Nach Auffassung des Insolvenzverwalters hat er dem in Arcandor umbenannten Konzern dadurch finanziellen Schaden zugefügt. Middelhoff weist die Vorwürfe zurück.

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

20.04.2012, 09:58 Uhr

Die Gier vieler so-gennannten Manager ist unbeschreiblich im Falle Karstadt, jeder verklagt jeden, Fr Schikedanz hat Esch verklagt, Esch verklagt Middelhoff und so weiter
...und alle haben kräftig dazu beigetragen, dass Karstadt pleite ist
Die Mitarbeiter sind ja höchtens nur ganz kleine Nummer

aruba

20.04.2012, 11:04 Uhr

+++Beitrag von der Redaktion gelöscht+++

BANKSTER

20.04.2012, 11:50 Uhr

Sie haben die BANKSTER VERGESSEN: FUNKE(HRE), NONNENMACHER(HSH),ASSMUSSEN(IKB), BLESSING (COBA)....usw
Alle Supermanager, aber am Ende musste der Steuerzahler für deren Inkompetzen und BONI bezahlen. Das Hauptproblem ist ASSMUSSEN! Der arbeitet bei der BAD BANK EZB mit HOCHDRUCK daran Deutschland zu runinieren...

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