Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.05.2015

00:47 Uhr

Immobilienfirma

CA Immo verbessert Gewinn

Das Immobilienunternehmen CA Immo hat seinen Gewinn im ersten Quartal deutlich steigern können. Grund dafür sind niedrigere Finanzierungskosten. Ein positiver Ausblick macht zudem Hoffnungen auf eine Dividendenerhöhung.

Dank geringeren Verschuldung konnte die Immobilienfirma CA Immo im ersten Quartal ihren Gewinn deutlich steigern. Reuters

CA Immo

Dank geringeren Verschuldung konnte die Immobilienfirma CA Immo im ersten Quartal ihren Gewinn deutlich steigern.

WienDie österreichische Immobilienfirma CA Immo hat im ersten Quartal dank niedrigerer Finanzierungskosten ihren Gewinn deutlich gesteigert. Das Nettoergebnis legte um rund 39 Prozent auf 19,3 Millionen Euro zu, wie der auf Bürogebäude spezialisierte Konzern am Mittwochabend mitteilte. Die in der Branche vielbeachteten Einnahmen aus dem operativen Geschäft (FFO) verbesserten sich aufgrund der geringeren Verschuldung um etwa 36 Prozent auf 21,8 Millionen Euro.

Die Nettomieterlöse sanken allerdings um sechs Prozent auf 31,2 Millionen Euro. Als Hauptgrund gab CA Immo dafür den Verkauf einer Immobilie in Warschau an. Fürs Gesamtjahr erwartet Firmenchef Bruno Ettenauer „eine weiter steigende operative Profitabilität“. Dies soll letztlich eine Dividendenerhöhung auf 50 Cent je Aktie ermöglichen. Zuletzt lag die Ausschüttung bei 45 Cent je Anteilsschein.

Deutschlands größte Immobilienkonzerne

Platz 5: Adler Real Estate/Westgrund*

Anzahl der Wohneinheiten: 52.000

*bei erfolgreicher Übernahme

Quelle: Unternehmen, Stand: 30. September 2014

Platz 4: TAG Immobilien

Anzahl der Wohneinheiten: 74.318

LEG

Anzahl der Wohneinheiten: 97.487

Platz 2: Deutsche Wohnen/Conwert*

Anzahl der Wohneinheiten: 171.500

*bei erfolgreicher Übernahme

Platz 1: Deutsche Annington/Gagfah*

Anzahl der Wohneinheiten: 350.000

*nach dem Zusammenschluss der Unternehmen

CA Immo besitzt Bürogebäude und Logistikimmobilien in Deutschland, Österreich und Osteuropa. Zuletzt hatte die Firma durch den Machtkampf mit der österreichischen Konkurrentin Immofinanz für Aufsehen gesorgt: Beide Unternehmen halten eine Zusammenlegung grundsätzlich für sinnvoll - wollten sich aber in einem ersten Schritt über eine Beteiligung an der Konkurrentin eine gute Ausgangsposition für einen späteren Fusionspoker sichern.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×