Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.05.2013

11:43 Uhr

Immobilienfirma

Patrizia legt zu Jahresbeginn kräftig zu

Der Immobilienmanager Patrizia verwaltet sich in großen Schritten in den Erfolg. Der Vorsteuergewinn kletterte im ersten Quartal um fast 50 Prozent. Der Ausbau des Fonds-Geschäfts legt überraschend gut zu.

Fassade eines Hochhauses in München. Der Immobilienverwalter Patrizia verdient deutlich mehr. dpa

Fassade eines Hochhauses in München. Der Immobilienverwalter Patrizia verdient deutlich mehr.

FrankfurtDie Immobilienfirma Patrizia legt auch im neuen Jahr kräftig zu. Der Vorsteuergewinn kletterte im ersten Quartal um 43 Prozent auf 6,2 Millionen Euro, wie das Augsburger Unternehmen am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich blieben 5,2 Millionen Euro in der Kasse - ein Plus von 63 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte es zwar eine außerordentliche Belastung durch hohe Transaktionskosten gegeben. Doch Patrizia machte nun auch im operativen Geschäft eine großen Schritt nach vorne: Der Ausbau des Fonds- und Dienstleistungsgeschäfts zahlt sich mehr und mehr aus.

Patrizia verwaltet nicht nur den eigenen Bestand an Wohnungen und Gewerbeimmobilien, sondern ist auch Immobilienmanager für Dritte wie Versicherer und Pensionskassen oder holt diese als finanzstarke Co-Investoren an Bord. Dieses Geschäft will Vorstandschef und Gründer Wolfgang Egger europaweit weiter ausbauen, während er etwa die Wohnungen aus dem Eigenbestand verkauft und sich dabei auch die starke Nachfrage privater Immobilieninvestoren in der Euro-Schuldenkrise zunutze macht.

So viel geben die Deutschen für Miete aus

Hamburg

2008: 19,6 Prozent*
2009: 20,5 Prozent
2010: 20,1 Prozent
2011: 20,7 Prozent
2012: 21,7 Prozent

* Anteil des Nettoeinkommens, der für Miete inklusive Nebenkosten aufgewendet werden muss.

Quelle: IVD / Statistisches Bundesamt

Hannover

2008: 17,1 Prozent
2009: 17,7 Prozent
2010: 18,0 Prozent
2011: 18,8 Prozent
2012: 20,0 Prozent

Düsseldorf

2008: 17,9 Prozent
2009: 17,9 Prozent
2010: 18,4 Prozent
2011: 19,0 Prozent
2012: 19,0 Prozent

Köln

2008: 20,1 Prozent
2009: 20,1 Prozent
2010: 19,5 Prozent
2011: 20,1 Prozent
2012: 20,3 Prozent

Dortmund

2008: 16,9 Prozent
2009: 16,9 Prozent
2010: 16,7 Prozent
2011: 16,8 Prozent
2012: 16,9 Prozent

Frankfurt

2008: 21,1 Prozent
2009: 21,1 Prozent
2010: 21,0 Prozent
2011: 21,1 Prozent
2012: 21,9 Prozent

Stuttgart

2008: 21,5 Prozent
2009: 21,5 Prozent
2010: 20,9 Prozent
2011: 21,0 Prozent
2012: 22,3 Prozent

München

2008: 21,8 Prozent
2009: 22,4 Prozent
2010: 21,8 Prozent
2011: 22,6 Prozent
2012: 23,5 Prozent

Nürnberg

2008: 19,4 Prozent
2009: 18,1 Prozent
2010: 18,5 Prozent
2011: 18,9 Prozent
2012: 19,3 Prozent

Berlin-West

2008: 21,6 Prozent
2009: 21,6 Prozent
2010: 21,5 Prozent
2011: 21,8 Prozent
2012: 22,7 Prozent

Den jüngsten großen Deal hat Patrizia erst vor wenigen Wochen abgeschlossen: Das Unternehmen bekam für mehr als zwei Milliarden Euro zusammen mit Co-Investoren den Zuschlag für die 32.000 Wohnungen der BayernLB-Tochter GBW.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×