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06.11.2013

16:12 Uhr

Immobilienfirma

Prime Office schreibt tiefrote Zahlen

Vor der Fusion wird aufgeräumt: Die Immobilienfirma Prime Office rutscht wegen Abschreibungen tief ins Minus. Doch die Blicke gehen nach vorn – im ersten Quartal 2014 steht der Zusammenschluss mit German Acorn an.

Hoher Leerstand in Büroimmobilien macht Prime Office zu schaffen: Es fallen Abschreibungen an. (Symbolbild) dpa

Hoher Leerstand in Büroimmobilien macht Prime Office zu schaffen: Es fallen Abschreibungen an. (Symbolbild)

FrankfurtDie angeschlagene Büroimmobilienfirma Prime Office hat vor dem Zusammenschluss mit der Konkurrentin German Acorn/OCM noch einmal gründlich aufgeräumt. Wegen des hohen Leerstands fielen abermals Abschreibungen auf den Immobilienbestand an, die per Ende September zu einem Nettoverlust von 86 Millionen Euro führten. Ein Jahr zuvor schaffte Prime Office noch einen Gewinn von 7,3 Millionen. Auch beim operativen Ergebnis (FFO) rutschte die Firma ins Minus: Der Verlust lag bei 3,3 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: Gewinn 19,6 Millionen). Im Gesamtjahr dürften ebenfalls rote Zahlen zu Buche stehen, kündigte Prime Office am Mittwoch an.

Das Münchner Unternehmen setzt seine Hoffnung aber ohnehin auf die Fusion mit German Acorn, die im ersten Quartal 2014 umgesetzt werden soll. Eingefädelt hatte das Geschäft schon im Mai der Finanzinvestor Oaktree, der Eigentümer von Acorn ist und zugleich mit acht Prozent größter Aktionär von Prime Office. Die Hauptversammlung gab im September trotz des Protestes einiger Hedgefonds grünes Licht.

In den nächsten Wochen hofft Prime Office noch auf einige Immobilienverkäufe, die Geld in die Kasse spülen sollen. Bekanntestes Objekt ist das Hochhaus der "Süddeutschen Zeitung" in München. Exklusive Verhandlungen mit einem Bieter liefen auf Hochtouren, sagte ein Sprecher. Bis Jahresende sei ein Abschluss noch möglich.

Von

rtr

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