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14.12.2016

20:18 Uhr

Immobilienfirma

Vorzeitige Refinanzierung bringt DIC Asset Verlust

Die Gewerbeimmobilien-Firma DIC Asset wird in diesem Jahr rund 35 Millionen Euro Verlust machen. Grund ist die Refinanzierung von Krediten. Trotzdem will der Konzern eine Dividende auf dem Niveau des Vorjahres zahlen.

Der operative Gewinn aus dem Vermietgeschäft soll beim Unternehmen DIC Asset im nächsten Jahr auf 55 bis 60 Millionen Euro steigen. dpa

Immobilien

Der operative Gewinn aus dem Vermietgeschäft soll beim Unternehmen DIC Asset im nächsten Jahr auf 55 bis 60 Millionen Euro steigen.

FrankfurtDie Gewerbeimmobilien-Firma DIC Asset bezahlt für die günstige Refinanzierung ihrer Kredite in diesem Jahr mit einem Verlust. Durch die vorzeitige Ablösung von Darlehen über 960 Millionen Euro, für die DIC Assset Vorfälligkeitsentschädigungen zahlen muss, werde ein Minus von 35 Millionen Euro zu Buche stehen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Trotzdem wolle DIC Asset eine Dividende auf dem Niveau der vergangenen Jahre zahlen. Für 2015 waren 37 Cent je Aktie ausgeschüttet worden.

Operativ werde DIC Asset durch den neuen, über sieben Jahre laufenden Kreditvertrag von 2017 an besser dastehen als bisher, hieß es in der Mitteilung. Die Refinanzierungskosten sinken dadurch um etwa die Hälfte auf 1,7 Prozent, die Tilgung wird auf ein von drei Prozent pro Jahr gesenkt. DIC Asset erspare sich damit 20 Millionen Euro Zinsen pro Jahr. Der operative Gewinn aus dem Vermietgeschäft soll damit im nächsten Jahr auf 55 bis 60 Millionen Euro steigen. Für 2016 rechnet DIC Asset mit 46 bis 47 Millionen.

Größte börsennotierte Wohnungsvermieter in Deutschland

Vonovia (ehemals Deutsche Annington)

360.000 vermietete Wohnungen (inkl. Gagfah)

Stand: Anfang September 2016

Deutsche Wohnen

158.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

LEG Immobilien

130.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

TAG Immobilien

76.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

Grand City Properties

82.000 Wohnungen

Stand: Anfang September 2016

Größter Kreditgeber für das Gewerbeimmobilien-Portfolio ist künftig die Deutsche Hyp, die allein 510 Millionen Euro beisteuert – nach Angaben von DIC Asset ist das die größte Einzelfinanzierung ihrer Geschichte. 250 Millionen Euro kommen von der Berlin Hyp, 200 Millionen von der HSH Nordbank.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

15.12.2016, 08:13 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

TRAUTMANN

Danke

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