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16.03.2016

20:19 Uhr

Immofinanz

Krise in Russland belastet Immobilienkonzern

Russland steckt wegen des Ölpreis-Verfalls und internationaler Sanktionen in einer Krise. Das belastet auch Immofinanz. Die Österreicher sind wegen millionenschwerer Abschreibungen in die Verlustzone gerutscht.

Im Ergebnis des österreichischen Immobilienkonzerns spiegelt sich auch die wirtschaftliche Lage in Russland wieder. Reuters

Immofinanz in Wien

Im Ergebnis des österreichischen Immobilienkonzerns spiegelt sich auch die wirtschaftliche Lage in Russland wieder.

WienDer österreichische Immobilienkonzern Immofinanz ist wegen millionenschwerer Abschreibungen in Russland in die roten Zahlen gerutscht. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2015/16 schrieb Immofinanz einen Verlust von 146,1 Millionen Euro nach einem Gewinn von 123,8 Millionen Euro im Jahr zuvor, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Dies sei vor allem auf Abschreibungen von 400 Millionen Euro für das Wohnungsportfolio in Russland zurückzuführen. Die Mieterlöse sanken auf 238,3 (Vorjahreszeitraum: 313,5) Millionen Euro. Analysten hatten mit deutlich höheren Mieteinnahmen und einem geringeren Verlust gerechnet.

„Im Ergebnis für die ersten drei Quartale 2015/16 spiegelt sich weiterhin die politisch und wirtschaftlich angespannte Lage in Russland wider“, sagte Immofinanz-Chef Oliver Schumy. Um den Jahreswechsel herum hätten sich die Rahmenbedingungen dort weiter eingetrübt. Russland steckt wegen des Ölpreis-Verfalls und internationaler Sanktionen in einer Wirtschafskrise.

Für 2015/16 sowie für das Rumpfgeschäftsjahr 2016 will Immofinanz eine Dividende von sechs Cent je Aktie bezahlen. Sollte es zu einer deutlichen Erholung der wirtschaftlichen Situation in Russland kommen, könne die Dividende auch höher ausfallen.

Von

rtr

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