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23.08.2016

23:10 Uhr

100-KW-Batterie von Tesla

Super-Akku bringt Tesla mehr Speed und Reichweite

VonThomas Jahn

Gerüchte über einen neuen Akku für Tesla gibt es schon länger. Jetzt ist es offiziell: Dank einer 100-Kilowattstunden-Batterie wird das Modell S als P100D laut Tesla angeblich zum „schnellsten Serienfahrzeug der Welt“.

Telsa-Chef Elon Musk kündigte die 100 Kilowattstunden-Batterie an  - das Modell P100D soll die Elektro-Autos beschleunigen. dpa

Tesla Model S

Telsa-Chef Elon Musk kündigte die 100 Kilowattstunden-Batterie an - das Modell P100D soll die Elektro-Autos beschleunigen.

New YorkEin Hacker hatte schon vor Monaten Hinweise auf die Bezeichnung P100D für eine neue Variante bekannter Tesla-Modelle gefunden. Dann veröffentlichte der kalifornische Autobauer Bilder mit einer unterstrichenen 100 in den sozialen Netzwerken.

Jetzt ist es offiziell: Tesla baut eine Batterie, die mit 100 Kilowattstunden elf Prozent leistungsstärker als das Vorgängermodell ist: „Wir sind am technischen Limit angelangt“, sagte Tesla-Chef Elon Musk auf einer Pressekonferenz. Er sprach von „extremen Schwierigkeiten“ bei der Entwicklung.

Die Antriebsvariante P100D gibt es für die Elektrolimousine Model S und den Geländewagen Model X. Dabei steht, wie bislang bereits bei Tesla üblich, das P für Performance und D für den dualen Antrieb mit je einem Elektromotor an der Hinter- und Vorderachse.

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Die neue Technik soll das Model S von Null auf 100 Kilometer pro Stunde in 2,7 Sekunden beschleunigen, das schwerere Model X in 3,1 Sekunden. Damit sind sie laut Musk die „schnellsten Autos in Serienproduktion in der Welt“. Nur zwei Straßensportwagen weltweit - Ferraris LaFerrari und Porsches 918 Spyder - könnten schneller beschleunigen. Sie seien aber im Gegensatz zu den Teslas limitiert und keine in Serie produzierten Wagen, erklärte Musk. Damit stelle Tesla nun die schnellsten Serienautos der Welt her. Für ihn sei das ein „profunder Meilenstein“ und ein Zeichen, dass „elektrischen Autos die Zukunft gehört“.

Einige Analysten zeigten sich wenig beeindruckt. Michael Harley, Experte für Branchendienst Kelley Blue Book, tat es als „Heischen nach Aufmerksamkeit“ ab: „Wahre Sportautos können nicht nur beschleunigen, sondern zeigen auch entsprechendes Fahrverhalten und Bremssysteme – sowohl der Limousine als auch dem Geländewagen fehlen beides“.

Kommentare (14)

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Rainer von Horn

24.08.2016, 09:33 Uhr

Zum Vergleich: mein 85-Liter-Diesel Tank enthält "aufgeladen" 850 KWh. Davon können ungefähr 40% in die Umsetzung für die Bewegungsenergie fliessen, das sind rd. 340 KWh. Wärmeenergie steht nebenbei immer in ausreichender Menge zur Verfügung und wird rd. 9 Monate im Jahre auch benötigt, was die Tesla-Reichweite entsprechend reduzieren würde.. Auch ja, die Aufladung ist in 5 Minuten erledigt, incl. Bezahlen. Eine Aufladeinfrastruktur ist flächendeckend vorhanden.

Man muss sich fragen, welche sachlichen und ökologischen Argumente es denn für den Aufbau einer E-Mobilitäts-Infrastrukur gibt. Da hatte ich auch schon bei der sog. "Energiewende" so meine Problem, mit den sachlichen Argumenten.Ich kann jedenfalls kaum welche erkennen und das sieht wohl die Mehrheit der Bürger so, denn die Staatsprämie für Stromer ist gerade am floppen. Man wird wohl die betriebe überzeugen müssen, mehr Hybride als Dienstwagen z ordern, nur um das gesicht zu wahren. Dass die dann überiegend mit Öl befeuert werden, wird niemanden stören, Hauptsache der Plan ist erfüllt.
E-Autos. Was für Städte und als Zweitwagen. Und Autos wie der Tesla für reiche Idealsisten. Ob sich dafür die flächendeckende Bereitstellung von Stromtankstellen rechnen wird?

Wieso steckt man das Geld nicht in die Entwicklung von Brennstoffezellenautos? Weil das am Ende vielleicht funktionieren könnte?

Account gelöscht!

24.08.2016, 09:52 Uhr

Als Pflichtversicherung sollte man gleichzeitig eine Unfallversicherung und Todesfallversicherung mit einführen, wenn ich mich heute im Jahre 2016 im Straßenverkehr in Deutschland so umschaue.

Jedem Narr seine Kapp. Ohne Rücksicht auf den Rest der Welt.

Wussten sie, dass vor allem die Biker hervorragende Organspender sind.

Herr Toni Ebert

24.08.2016, 09:56 Uhr

Herr J. Schwarz24.08.2016, 09:52 Uhr


Wussten sie, dass vor allem die Biker hervorragende Organspender sind.
<<<<<<<<<<<<<<<

ja, ist bekannt.

wussten sie, dass Zahnarzt Verbände, eng mit der Zucker, Honig - Industrie zusammen arbeiten?

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