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28.08.2012

14:17 Uhr

1700 Jobs weg

Der Tintenstrahl-Drucker von Lexmark ist Geschichte

Wieder verschwindet eine Traditionsmarke aus den Büros: Lexmark hat sich für einen radikalen Schritt entschieden und steigt aus dem schwächelnden Geschäft mit Tintenstrahldruckern aus. Rund 1700 Jobs fallen weg.

Der Konzern gibt Lexmark inzwischen sein traditionsreiches Geschäft mit Druckern auf. gms

Der Konzern gibt Lexmark inzwischen sein traditionsreiches Geschäft mit Druckern auf.

LexingtonSinkende Verkäufe zwingen Lexmark zum Ausstieg aus dem traditionsreichen Geschäft mit Tintenstrahl-Druckern und Zubehör. Rund 1700 Mitarbeiter verlieren dadurch ihren Job. Die Entwicklung wird bis zum Ende des kommenden Jahres eingestellt, die Fertigung von Verbrauchsmaterial wie Tintenpatronen in einer Fabrik auf den Philippinen läuft Ende 2015 aus.

Es sei keine einfache, aber eine notwendige Entscheidung gewesen, erklärte Lexmark-Chef Paul Rooke am Dienstag. Der Anteil von Tintenstrahl-Druckern und -Zubehör am Gesamtgeschäft lag zuletzt noch bei etwa einem Fünftel, Tendenz fallend. Der Ausstieg soll letztlich pro Jahr 95 Millionen Dollar einsparen. Lexmark konzentriert sich nun vor allem auf Laserdrucker und Drucklösungen für Geschäftskunden.

Lexmark gehört zu den Urgesteinen der IT-Branche. Im ersten Halbjahr war der Umsatz um 8 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar geschrumpft. Der Gewinn halbierte sich beinahe auf 100 Millionen Dollar. Lexmark rechnet mit weiteren Rückgängen im laufenden Quartal. Auch der Rivale Hewlett-Packard hatte zuletzt einen regelrechten Einbruch bei seinen Druckerverkäufen verzeichnet.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

28.08.2012, 14:40 Uhr

Selbst schuld, bei den Wucherpreisen für Tinte...

rainerbarensteiner

28.08.2012, 15:04 Uhr

schon mal gut, dass der teuerste von allen vom markt ist.

scharfschuetze

28.08.2012, 16:01 Uhr

Oooh, nur 100 Mio. Gewinn.
Ja, das lohnt natürlich nicht da muss man zumachen!
Die 1700 Entlassenen sind hoffentlich alle Chinesen?

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