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20.05.2014

18:21 Uhr

2,4 Millionen Autos sollen in die Werkstätten

GM muss schon wieder massenhaft Wagen zurückrufen

Mancher Beobachter mag sich fragen, wann wohl keine Wagen von General Motors mehr auf Amerikas Straßen rollen: Der Autobauer ruft im Wochentakt Fahrzeuge wegen Mängeln zurück. Diesmal sind 2,42 Millionen Autos betroffen.

Ihr ist schon lang nicht mehr zum Lächeln zumute: GM-Chefin Mary Barra musste im April vor der Senats-Kammer für Transportwesen aussagen – bis jetzt kommt ihr Unternehmen nicht aus den Negativ-Schlagzeilen. Reuters

Ihr ist schon lang nicht mehr zum Lächeln zumute: GM-Chefin Mary Barra musste im April vor der Senats-Kammer für Transportwesen aussagen – bis jetzt kommt ihr Unternehmen nicht aus den Negativ-Schlagzeilen.

WashingtonDie Opel-Mutter GM beordert schon wieder Millionen von Autos in die Werkstätten zurück. Die am Dienstag verkündeten Rückrufe betreffen insgesamt 2,42 Millionen Fahrzeuge. Hintergrund seien verschiedene mechanische Probleme bei mehreren Modellen der Baujahre 2005 bis 2014, teilte der US-Konzern am Dienstag mit. Bislang seien keine tödlichen Unfälle im Zusammenhang mit diesen Defekten registriert worden.

Betroffen von dem Rückruf waren unter anderem 1,4 Millionen Geländewagen der Marken Buick, Chevrolet und GMC, bei denen laut GM Probleme mit den Sicherheitsgurten auftreten könnten. Bei 1,1 Millionen älteren Limousinen der Marken Chevrolet und Pontiac warnte GM vor Schalt-Problemen.
Die Kosten für die Rückrufe werden im Frühjahrsquartal mit bis zu 400 Millionen Dollar zu Buche schlagen. Zuletzt hatte GM die Summe von 200 Millionen genannt. Mittlerweile hat der Konzern in diesem Jahr mehr als 15 Millionen Autos zurückgerufen.

Erst vergangene Woche beorderte der Konzern drei Millionen Autos wegen Sicherheitsmängeln zurück. GM befindet sich in einer Image-Krise, seit bekannt wurde, dass defekte Zündschlösser zu mindestens 13 Todesfällen geführt haben. Obwohl das Problem seit Jahren bekannt war, rief GM erst in diesem Jahr deswegen 2,6 Millionen Fahrzeuge zurück.

Kommentare (1)

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20.05.2014, 20:37 Uhr

Ist doch egal. Wenn die das mit GM dann endgültig vergeigt haben, retten die Amis mit den gedruckten Dollars eben GM nicht noch einmal, sondern kaufen sich direkt VW. Und die doofe Merkel steht noch applaudierend daneben und feiert die Deutsch-Amerikanische Freundschaft, während man Russland im Regen stehen lässt.

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