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02.02.2004

10:20 Uhr

2003 der Konsumflaute getrotzt - Dividende wird erhöht

Henkel-Aktionäre dürfen sich freuen

Der Konsumgüterkonzern Henkel hat 2003 trotz eines Umsatzrückgangs dank eines umfangreichen Sparprogramms mehr verdient als im Vorjahr, nachdem im vierten Quartal der operative Gewinn deutlich gesteigert werden konnte.

Foto: dpa

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HB DÜSSELDORF. Davon sollen die Aktionäre profitieren: Henkel kündigte eine Dividendenerhöhung an. Auch 2004 sieht sich der durch Marken wie Persil oder Pritt bekannte Konzern auf Wachstumskurs und will sein Betriebsergebnis, bereinigt um Währungseffekte, um mehr als zehn Prozent erhöhen.

„Wir sind mit den erzielten Ergebnissen zufrieden und sehen optimistisch in das Geschäftsjahr 2004“, erklärte Henkel-Chef Ulrich Lehner am Montag. „Henkel blick auf ein erfolgreiches Jahr 2003 zurück“, fügte er hinzu. Schließlich hatte Henkel im vergangenen Jahr trotz eines Umsatzrückgangs aufgrund seines Sparprogramms die eigenen Gewinnziele erreicht und teils sogar übertroffen. Im April 2004 steht zudem die milliardenschwere Übernahme des US-Konkurrenten Dial an. Mit der Integration von Dial kann Henkel Experten zufolge seine Ziele 2004 möglicherweise erneut anheben.

Analysten sprachen von erwartet guten Zahlen. Der Kurs der Henkel-Vorzüge gab am Morgen um 0,70 % auf 65,00 € nach.

Im vierten Quartal erzielte der Düsseldorfer Konzern einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 186 (Vorjahr: 176) Mill. € und erfüllte damit die Erwartungen der von Reuters befragten Analysten punktgenau, die im Mittel ein Ebit von 186 Mill. € erwartet hatten. Der Umsatz lag bei 2,35 (2,384) Mrd. €. Hier bekam Henkel weiterhin den starken Euro und die Konsumflaute in Deutschland zu spüren. Nur bereinigt um Wechselkurseffekte stieg der Umsatz um 4,2 %.

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