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10.01.2005

16:35 Uhr

2005 neue Bestmarken angestrebt

BMW gelingt neuer Absatzrekord

Der Autokonzern BMW peilt nach einem Rekordabsatz im vergangenen Jahr dank zahlreicher neuer Modelle auch für 2005 neue Bestmarken an.

HB DETROIT. Die BMW Group habe ihre Fahrzeugverkäufe 2004 um 9,4 % auf 1,21 Mill. Einheiten gesteigert, teilte das Unternehmen am Montag auf der Autoschau in Detroit mit. Die Marke BMW überschritt mit einem Absatz von 1,02 Mill. Autos erstmals in der Unternehmensgeschichte die Millionengrenze und steigerte ihre Verkäufe um 10,3 %. Im Wettstreit mit dem Erzrivalen Mercedes-Benz um die Marktführerschaft im Premium-Segment liegt BMW nun nahezu gleichauf mit den Stuttgartern (Mercedes: 1,06 Mio Fahrzeuge). Der Kleinwagen Mini setzte mit mehr als 184 000 Stück 4,5 % mehr Autos ab als im Vorjahr. Die Marke Rolls Royce verkaufte 792 (Vorjahr 300) Autos des Modells Phantom und erreichte damit nach BMW-Angaben das höchste Niveau dieser Marke seit 14 Jahren.

BMW-Chef Helmut Panke sagte mit Blick auf das laufende Jahr: „Wir werden den Absatz der BMW Group nach dem Rekordjahr 2004 weiter steigern.“ Auf dem deutschen Heimatmarkt legte der Absatz der BMW Group mit rund 284 000 Fahrzeugen um 10,8 % zu. In Großbritannien setzte BMW rund 151 000 Fahrzeuge ab und damit neun Prozent mehr als im Jahr zuvor. In Italien verzeichnete BMW ein Absatzplus von 15,3 % und in Japan einen Zuwachs von 6,4 %.

Zufrieden zeigte sich Panke mit dem Abschneiden auf dem weltgrößten Absatzmarkt USA. Hier wurden im vergangenen Jahr 300 000 Fahrzeuge verkauft, ein Zuwachs von 6,9 %. Die Vereinigten Staaten sind der wichtigste Markt für die Münchner noch vor Deutschland.

Neue Modelle der Marke BMW seien positiv aufgenommen worden, teilte der Konzern weiter mit. Dazu zählen der Geländewagen BMW X3, die neue 6er-Reihe und der 1er, mit dem BMW seit September auch in der Kompaktklasse vertreten ist.

Die wichtigste Neueinführung bei der Marke Mini, das Cabriolet, sei ebenfalls gut angekommen. Im ersten Halbjahr habe der Konzern 18 741 Fahrzeuge dieses Modells verkauft. Das seien mehr als zehn Prozent des gesamten Mini-Absatzes. In der Motorrad-Sparte musste die BMW Group allerdings einen Rückgang von 0,7 % auf 92 266 Einheiten hinnehmen.

Der Münchner Autobauer BMW rechnet nach den Worten von Konzernchef Helmut Panke 2005 allerdings mit Ergebnisbelastungen durch Aufwendungen für Kursabsicherungen gegen den schwachen Dollar sowie durch hohe Rohstoffpreise. „2005 wird komplexer und herausfordernder“, sagte Panke am Montag am Rande der Autoschau in Detroit, ohne ein konkretes Ergebnisziel zu nennen.

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