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27.01.2005

12:03 Uhr

2005 sollen rund 3,25 Millionen Pkw zugelassen werden

Automobilverband erwartet stagnierenden Markt

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet für das laufende Jahr mit einem leichten Rückgang bei der Zahl der Neuzulassungen im Vergleich zu 2004.

HB FRANKFURT. Das deutsche Marktvolumen sehe der Verband bei den herrschenden Bedingungen bei rund 3,25 Millionen Pkw, sagte VDA-Präsident Bernd Gottschalk am Donnerstag in Frankfurt. Für 2004 hatte der VDA ursprünglich 3,24 Millionen neu zugelassene Pkw erwartet, aber dank eines Endspurts im Dezember seine Prognose mit einer Jahreszahl von 3,27 Millionen Fahrzeugen übertroffen. Die Prognose für dieses Jahr enthalte keine solche „Dezember-Überhitzung“ wie im vergangenen Jahr, sagte Gottschalk. „Das Automobiljahr 2005 wird zwar nicht leicht, aber es hat Potenzial, das immer stärker getragen wird vom Nachholbedarf und vom starken Modellprogramm“, fügte er hinzu. Er rechne mit einer weiteren Steigerung des Marktanteils deutscher Marken in Deutschland und Westeuropa.

Außerhalb Deutschlands zeigte sich Gottschalk für die Marktentwicklung verhalten optimistisch. In den neuen Ländern der Europäischen Union sollte der Markt leicht anziehen und in den übrigen Ländern Osteuropas werde sich das Marktwachstum moderat fortsetzen. „In Westeuropa und in den USA erwarten wir eher stagnierende Märkte, vielleicht ein kleines Wachstum.“ In Südamerika und Asien würden die Wachstumsraten bescheidener ausfallen, prognostizierte Gottschalk.

Zur inländischen Pkw-Produktion sagte der VDA-Chef, er erwarte 2005 ein Ergebnis etwa auf Vorjahresniveau. „Damit werden wir aller Voraussicht nach im achten Jahr in Folge die Fünf-Millionen-Marke überschreiten.“ Die Auftragsentwicklung sei mit einem Auftragsbestand bis weit in das Jahr hinein anhaltend positiv. Insgesamt sei die Automobilindustrie mehr denn je zur Sicherung der Beschäftigung auf einen hohen Export angewiesen, solange dem deutschen Markt die Dynamik fehle, fasste Gottschalk zusammen.

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