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17.01.2012

06:48 Uhr

33 Milliarden Euro

Samsung investiert wie noch nie

Samsung macht keine halben Sachen: In diesem Jahr will der südkoreanische Mischkonzern satte 33 Milliarden Euro ausgeben und über 25.000 Menschen neu einstellen. Und das trotz so mancher Unsicherheit.

Samsung hat die Zukunft im blick und investiert Milliarden. AFP

Samsung hat die Zukunft im blick und investiert Milliarden.

SeoulDer führende südkoreanische Mischkonzern Samsung plant in diesem Jahr Investitionen in Rekordhöhe von 32,7 Milliarden Euro. Außerdem sollen mit 26.000 Menschen so viele neue Beschäftigte in den Konzern geholt werden wie noch nie, wie die Gruppe um den Elektronikhersteller Samsung Electronics am Dienstag mitteilte.

Trotz Unsicherheiten im weltweiten wirtschaftlichen Umfeld plane der Konzern die bisher umfangreichsten Investitionen, hieß es. Es sollen neue Geschäftsfelder ausgebaut und die weltweit führende Stellung des Konzerns in Technologiebereichen wie Speicherchips und Flachbildschirme gestärkt werden. Die Höhe der geplanten Anlagen bedeutet ein Anstieg um zwölf Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr.

Den Angaben zufolge wollen die Konzerntöchter Sachinvestitionen in Höhe von 31 Billionen Won tätigen. Details nannte Samsung zunächst nicht. Dem Bereich Forschung und Entwicklung sollen 13,6 Billionen Won zukommen. Der Rest von 3,2 Billionen Won ist für Kapitalinvestitionen geplant.

Samsung hatte bereits vor zwei Jahren angekündigt, bis 2020 mehr als 23 Billionen Won in neue Felder in der Gesundheitsindustrie und in die grüne Technologien zu investieren. Neben Solarzellen und Biopharmazeutika sollten dazu wiederaufladbare Zellen für Hybrid-Elektrofahrzeuge, Leuchtdioden-Technologien (LED) sowie medizinische Geräte gehören.

Von

dpa

Kommentare (1)

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vandale

17.01.2012, 09:47 Uhr

ich hoffe, dass nicht zu viele dieser Investitionen in unproduktive Felder, wie der Solarenergie, versenkt werden.
Letztere beruht auf der in einigen Altindustrieländern praktizierten Oekoreligion und den darauf beruhenden Subventionen. Mit dem wirtschaftlichen Niedergang dieser Länder und den angespannten Staatsfinanzen ist es eher unwahrscheinlich, dass man die Subventionen in der heutigen Höhe aufrecht erhält.

Vandale

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