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12.01.2011

10:21 Uhr

53 Prozent Wachstum

Maschinenbauer exportieren wie im Rausch

Südamerika und Asien sei Dank: Die Geschäfte der deutschen Maschinenbauer haben im November weiter floriert. Im Inlandsgeschäft sieht es dagegen mau aus.

Maschinenbauer wie Gildemeister setzen auf den Export. Quelle: dpa

Maschinenbauer wie Gildemeister setzen auf den Export.

HB DÜSSELDORF. Binnen Jahresfrist schnellten die Bestellungen ausländischer Kunden um 53 Prozent in die Höhe, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Mittwoch mitteilte. Auf dem Heimatmarkt lag das Plus bei 23 Prozent, in Summe bei 43 Prozent.

Dass der Auftragseingang überdurchschnittlich zugelegt habe, sei neben dem Auslandsgeschäft einigen Großaufträgen geschuldet, kommentierte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. "Im Inland setzte sich die etwas ruhigere Gangart fort."

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonats-Zeitraum September bis November stieg der Auftragseingang insgesamt um 34 Prozent, die Inlandsorders um 27 Prozent und die Auslandsaufträge um 38 Prozent.

Nach den extremen Zuwachsraten im ersten Halbjahr von teilweise über 60 Prozent hatte der VDMA seine Produktionsprognose für 2010 auf sechs Prozent verdoppelt. Die stärksten Impulse verzeichnet die mittelständisch geprägte Branche aus südamerikanischen und asiatischen Schwellenländern wie Brasilien, China oder Indien. Der exportorientierte Industriezweig, zu dem auch Schwergewichte wie ThyssenKrupp, GEA oder Gildemeister zählen, bildet mit über 900 000 Mitarbeitern das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

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