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24.10.2012

08:22 Uhr

Abfüllanlagenbauer

Rechtsstreit reißt Krones in die roten Zahlen

Weil dem Konzern ein Schadenersatzverfahren in den USA droht, hat Krones seine Rückstellungen erhöht. Im dritten Quartal hat der Abfüllanlagenbauer deshalb rote Zahlen geschrieben.

Vor Steuern fiel ein Verlust von 13,6 Millionen Euro an, wie der Konzern aus dem bayerischen Neutraubling mitteilte. dpa

Vor Steuern fiel ein Verlust von 13,6 Millionen Euro an, wie der Konzern aus dem bayerischen Neutraubling mitteilte.

München Wegen eines teuren Rechtsstreits in den USA hat der Abfüllanlagenbauer Krones im dritten Quartal rote Zahlen geschrieben. Vor Steuern fiel ein Verlust von 13,6 Millionen Euro an, wie der Konzern aus dem bayerischen Neutraubling mitteilte. Grund sei die Erhöhung der Rückstellungen um 40,6 Millionen Euro für ein schwelendes Schadenersatzverfahren in den USA.

Für das Gesamtjahr kippte Krones deshalb sein Gewinnziel. Die Rendite vor Steuern werde nur bei mehr als 3,5 Prozent liegen. Operativ, also ohne die Sondereffekte, werde wie geplant eine Marge von mehr als fünf Prozent erreicht.

Der operative Vorsteuergewinn stieg im dritten Quartal auf 27 Millionen Euro von 14,9 Millionen Euro vor Jahresfrist. Der Umsatz kletterte von Juli bis Ende September um 9,2 Prozent auf 607,9 Millionen Euro. Der Auftragseingang legte um 12,3 Prozent auf 639,5 Millionen Euro zu.

Von

rtr

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