Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.11.2015

17:32 Uhr

Abgas-Skandal

Krisentreffen statt Hauptversammlung bei VW

Bei Volkswagen in Wolfsburg steht am 9. November das nächste Krisentreffen zum weltweiten Abgas-Skandal auf der Tagesordnung. Ursprünglich war an diesem Tag die außerordentliche Hauptversammlung des Autobauers geplant.

Ursprünglich war für den 9. November in Berlin die außerordentliche Hauptversammlung von Volkswagen geplant. ap

Volkswagen in Wolfsburg

Ursprünglich war für den 9. November in Berlin die außerordentliche Hauptversammlung von Volkswagen geplant.

WolfsburgAm 9. November stehen bei Volkswagen in Wolfsburg die nächsten Krisentreffen zum weltweiten Abgas-Skandal auf der Tagesordnung. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird sich am Vormittag zunächst das sechsköpfige Präsidium zusammensetzen und über das weitere Vorgehen in der Manipulationsaffäre sprechen. Anschließend steht dann die Sitzung des kompletten Aufsichtsrates an.

Ursprünglich - noch als das Diesel-Debakel hochkochte - war für den 9. November in Berlin die außerordentliche Hauptversammlung von Volkswagen geplant. Das Präsidium hatte den Termin jedoch Anfang Oktober wieder abgesagt, weil man es „weder zeitlich noch inhaltlich für realistisch (hielt), binnen weniger Wochen zu fundierten Antworten zu kommen, die den berechtigten Erwartungen der Aktionäre entsprechen“. Bislang ist kein Nachholtermin bekannt.

Seit Beginn der VW-Abgaskrise im September ist das mächtige Kontrollgremium von Europas größtem Autobauer wiederholt zusammengekommen. Volkswagen hatte zugegeben, mit Hilfe einer verbotenen Software die Emissionswerte bei rund elf Millionen Fahrzeugen in Testbetrieben nach unten korrigiert zu haben. Dem Konzern drohen deshalb Strafzahlungen in Milliardenhöhe.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×