Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.11.2015

19:41 Uhr

Abgasaffäre

VW-Amnestieprogramm läuft nur noch bis Ende November

Mit einem Kronzeugen-Programm will VW die schleppende Aufklärung des Abgasskandals voranbringen. Mitarbeiter, die darin verstrickt sind, sollen so zur Aussage motiviert werden. Nun drängt der Konzern zur Eile.

VW hat bei einem Teil seiner Dieselmotoren eine betrügerische Software eingesetzt, welche die Abgaswerte im Testbetrieb optimiert. dpa

Volkswagen-Werk Zwickau

VW hat bei einem Teil seiner Dieselmotoren eine betrügerische Software eingesetzt, welche die Abgaswerte im Testbetrieb optimiert.

FrankfurtVolkswagen drängt bei der Aufklärung des Abgasskandals Medienberichten zufolge zur Eile. Das kürzlich angelaufene Amnestieprogramm für Beschäftigte, die über die Abgasmanipulationen auspacken wollen, sei bis Ende November befristet, berichteten „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR am Mittwoch. Es sollte demnach ursprünglich bis Ende Dezember laufen. Volkswagen steht vor allem in den USA unter Druck, bald Ergebnisse seiner internen Ermittlungen zu liefern. VW war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Den Berichten zufolge will der Autokonzern geständigen Mitarbeitern ihren Job lassen statt ihnen zu kündigen. Zudem wolle VW auf Schadensersatzforderungen verzichten und sich bei der Justiz für diese Beschäftigten einsetzen, sollten Strafverfahren laufen. Das Amnestieprogramm gelte nicht für die Chefetagen, also nicht für den Vorstand und die Ebenen direkt darunter, berichteten die Medien unter Berufung auf Konzernkreise.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×