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10.07.2017

07:56 Uhr

Abgasskandal

Verhafteter Audi-Manager will aussagen

Die Münchener Staatsanwaltschaft wirft einem festgenommenen Audi-Manager Betrug und unlauteren Wettbewerb vor. Der vor einer Woche inhaftierte kündigt nun an, mit der Staatsanwaltschaft zusammenzuarbeiten.

Der festgenommene Manager war bis zu seiner Beurlaubung 2015 einer der führenden Motorenentwickler bei der Volkswagen-Tochter Audi. dpa

Abgasskandal bei Audi

Der festgenommene Manager war bis zu seiner Beurlaubung 2015 einer der führenden Motorenentwickler bei der Volkswagen-Tochter Audi.

MünchenDer seit vergangener Woche wegen der Abgasaffäre inhaftierte Audi-Manager will mit der Staatsanwaltschaft zusammenarbeiten. Sein Anwalt Walter Lechner sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag): „Mein Mandant sagt aus. Er kooperiert mit der Staatsanwaltschaft, um seinen Beitrag zur Aufklärung des Sachverhalts zu leisten.“

Der Festgenommene war bis zu seiner Beurlaubung 2015 einer der führenden Motorenentwickler bei der Volkswagen-Tochter Audi und ist offenbar stark in die Abgasaffäre verwickelt.

VW-Abgasskandal: Ex-Audi-Manager in Deutschland festgenommen

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Ex-Audi-Manager in Deutschland festgenommen

Die US-Justiz hat Strafanzeige gegen einen ehemaligen Audi-Manager erhoben. Sie wirft ihm Verschwörung zum Betrug und Verstöße gegen US-Umweltrecht vor. Der Italiener wurde offenbar bereits in Deutschland festgenommen.

Die Münchener Staatsanwaltschaft hatte am Freitag mitgeteilt, dass ihm Betrug und unlautere Werbung vorgeworfen werden. Dem „SZ“-Bericht zufolge hat die Staatsanwaltschaft Erkenntnisse, dass er dazu beigetragen hat, die amerikanischen Umweltbehörden jahrelang mit manipulierten Schadstoffwerten über den wahren Abgasausstoß von Diesel-Fahrzeugen zu täuschen. Sein Anwalt sieht die Verantwortung dafür aber nicht bei seinem Mandanten. „Fest steht jedenfalls, dass mein Mandant nicht die unternehmenspolitische Entscheidung hierfür treffen konnte und auch nicht getroffen hat.“

Von

dpa

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