Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.07.2017

08:15 Uhr

Abgasskandal

VW wird Klage von US-Anleihegläubigern nicht los

VW muss sich im Abgasskandal weiter mit einer Klage von Anleihegläubigern in den USA auseinandersetzen. Dies entschied das zuständige Gericht. Bei dem Konflikt geht es um VW-Anleihen im Wert von 8,3 Milliarden Dollar.

Der Rechtsstreit richtet sich auch gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Volkswagen. dpa

Martin Winterkorn

Der Rechtsstreit richtet sich auch gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Volkswagen.

San FranciscoVolkswagen muss sich im Abgas-Skandal weiter mit einer Klage von Anleihegläubigern in den USA auseinandersetzen. Das zuständige Gericht wies einen Antrag auf Abweisung am Mittwoch (Ortszeit) ab, auch wenn es einige Klagepunkte verwarf.

Dieselaffäre: VW-Manager belastet Winterkorn

Dieselaffäre

Premium VW-Manager belastet Winterkorn

Wie viel wusste der einstige VW-Chef Martin Winterkorn von den Diesel-Manipulationen in den USA? Und seit wann? Neu aufgetauchte Protokolle und eine Zeugenaussage bringen ihn jetzt noch mehr in Bedrängnis.

Bei dem Rechtsstreit, der sich auch gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn und Ex-USA-Chef Michael Horn richtet, geht es um VW-Anleihen im Nennwert von 8,3 Milliarden Dollar (7,2 Milliarden Euro), die institutionelle Anleger in den Jahren 2014 und 2015 gekauft hatten. Die Investoren werfen VW vor, bei der Ausgabe der Wertpapiere Falschangaben über die Risiken gemacht zu haben und fordern Schadenersatz für erlittene Kursverluste.

Der Konzern hatte im September 2015 eingeräumt, Stickoxidwerte bei Dieselwagen manipuliert zu haben und hat deshalb bereits 22,6 Milliarden Euro an Rechtskosten für Vergleiche mit Klägern in Nordamerika verbucht. Die Vorwürfe der Anleihekäufer hält VW jedoch für unbegründet. In Deutschland ist der Konzern mit zahlreichen weiteren Anlegerklagen konfrontiert.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×