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10.01.2011

15:00 Uhr

Absatz 2010

BMW und Renault legen gänzende Zahlen vor

Für BMW war 2010 ein gutes Jahr - das mit dem zweitbesten Verkaufsergebnis seiner Geschichte. Und 2011 soll es noch besser werden. Solche Meldungen hört man auch von anderen Autobauern aus Detroit, wo heute die große Branchenmesse begonnen hat.

BMW überzeugt mit seinem Ausblick. Quelle: dpa

BMW überzeugt mit seinem Ausblick.

Für BMW war 2010 ein gutes Jahr - das mit dem zweitbesten Verkaufsergebnis seiner Geschichte. Und 2011 soll es noch besser werden. Solche Meldungen hört man auch von anderen Autobauern aus Detroit, wo heute die große Branchenmesse begonnen hat.

HB MÜNCHEN/DETROIT/PARIS. In diesem Jahr wollen die Münchner den Rekord aus dem Jahr 2007 überbieten. "2010 war ein sehr erfolgreiches Jahr für uns", sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson am Montag auf der Automesse in Detroit. Im vergangenen Jahr verkauften die Münchner weltweit rund 1,46 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce, rund 13,6 Prozent mehr als im durch die Krise getrübten 2009.

"Wir sind auf allen Kontinenten - sowohl in großen und als auch kleinen Ländern - gewachsen und haben dabei ein ausbalanciertes Absatzniveau zwischen Europa, Asien und Amerika erreicht." In diesem Jahr will BMW mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Erstmals hatte der Oberklassehersteller diese Marke 2007 geknackt.

Auch Renault hat heute gute Zahlen vorgelegt. Der französische Autobauer konnte im vergangenen Jahr dank des weltweiten Branchenbooms einen Rekordabsatz einfahren. Der Konzern verkaufte 2,63 Millionen Fahrzeuge - ein Plus von 13,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Dabei profitierte Renault wie die Konkurrenz von der starken Nachfrage in Schwellenländern wie China oder Brasilien. In Europa fiel das Plus mit 7,4 Prozent auf 1,6 Millionen Fahrzeuge verhaltener aus.

Im angelaufenen Jahr werde der weltweite Automarkt um mehr als vier Prozent wachsen, prognostizierte Renault. Für Europa erwartet der Konzern allerdings eine Stagnation oder einen Rückgang um bis zu zwei Prozent.

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