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08.08.2013

13:00 Uhr

Absatz

BMW fällt trotz guter Zahlen hinter Audi zurück

Die deutschen Autobauer blicken auf sehr gute Absatzzahlen: Nach Mercedes und Audi haben auch BMW und Porsche im Juli ein deutliches Absatzplus verzeichnet. Dennoch fiel die Münchener Oberklassemarke hinter Audi zurück.

Am stärksten legten die Verkaufszahlen bei BMW in Asien und Amerika zu. ap

Am stärksten legten die Verkaufszahlen bei BMW in Asien und Amerika zu.

München/StuttgartWie Mercedes und Audi hat auch BMW im Juli weltweit deutlich mehr Autos verkauft. Die Münchner steigerten ihren Absatz nach Angaben von Donnerstag um 12,3 Prozent auf 152.349 Fahrzeuge. Von der Kernmarke BMW wurden knapp 128.600 Wagen verkauft, das sind 13,5 Prozent mehr.

Damit fiel der Platzhirsch der Oberklasse hinter den Rivalen Audi mit 131.300 Autos zurück. Mercedes verkaufte im Juli 116.790 Fahrzeuge. Am stärksten legten die Verkaufszahlen bei BMW in Asien und Amerika zu. Auch im krisengeschüttelten Europa, wo Audi der Konkurrenz hinterherhinkt, stieg der Absatz ebenfalls.

Angesichts der Rekordzahlen im Juli sprach BMW-Vertriebschef von einem exzellenten Start ins zweite Halbjahr und bekräftigte, dass 2013 der Absatz auf einen neuen Höchstwert steigen soll. Dazu sollen neue Modelle wie der 4er Coupe oder die Neuauflage des Geländewagens X5 beitragen. 2012 lieferte der BMW-Konzern rund um die Welt 1,85 Millionen Wagen aus. Von Januar bis Ende Juli 2013 waren es 1,1 Millionen (plus 6,8 Prozent). Das waren weitaus mehr, als die Konkurrenz vorzuweisen hatte.

Auch aus Stuttgart gibt es gute Nachrichten: Der Sportwagenbauer Porsche sieht sich nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr beim Absatz auch für den Jahresendspurt weiter auf Kurs. „Mit den Auslieferungen im Juli 2013 sind wir gut in die zweite Jahreshälfte gestartet“, erklärte Vertriebschef Bernhard Maier am Donnerstag in Stuttgart. „Jetzt setzen wir unsere Produktoffensive fort.“

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Die Schwaben lieferten im Juli weltweit 13.731 Sportwagen aus – ein Plus von mehr als einem Zehntel. Lediglich in Europa ging die Zahl leicht zurück. Zuletzt hatte die schwierige konjunkturelle Lage auf dem Heimatkontinent auch Porsche zu schaffen gemacht. Der Sportwagenbauer peilt ungeachtet dessen für das Gesamtjahr neue Bestmarken an. Bereits im ersten Halbjahr hatte Porsche seine Auslieferungen um 18 Prozent gesteigert – und steuert damit 2013 auf einen Rekordabsatz zu.

Kommentare (6)

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Marktkenner

08.08.2013, 14:08 Uhr

Falsch! Audi, inkl. Kleinwagen A1, sollte man nicht mit BMW, ohne Kleinwagen Mini, vergleichen. Nachdem Audi BMW absatzmässig nicht einholen kann, versuchen die Spin Doctors den Mini bei BMW herauszurechnen. Dabei ist Audi mal mit dem A1 angetreten, um den BMW Mini zu schlagen, was natürlich nicht gelang. Der Mini ist von der Produktsubstanz, preislich und auch imagemässig mindestens so viel Premium wie das Polo-Derivat Audi A1. Die Interpretation der Zahlen und die Schlussfolgerungen sind also Mist. BMW liegt weltweit aufs Jahr rund 300 Td. Einheiten vor Audi. Umsatzmäßig sind es wohl an die 20 Mrd. €.

VonwegenMarktkenner

08.08.2013, 15:46 Uhr

Man kann sich auch alles so drehen wie man es gerade braucht. Der A1 ist ein Audi, der Mini ist ein Mini, also eine eigenständige Marke im BMW Konzern. Das wäre ja das gleich als würde man den Lamborghini Absatz zum Audi Absatz dazu rechnen... So viel zum Thema "Marktkenner"

Hilden

08.08.2013, 16:50 Uhr

Was meinst du von wegen Markt Kenner, wie schnell die Provinzler aus Ingolstadt den Absatz vom "ich brenne mal ganz schnell" Lambo mit einrechnen, wenn BMW 2016 seinen Supersportwagen bringt?

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