Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.12.2012

14:25 Uhr

Absatzkrise

Hyundai steht ein schwieriges Jahr bevor

Hyundai kann seine Ziele im Sog der Absatzkrise nicht aufrechterhalten. Die Verkäufe werden bröckeln und ein großer Teil der Händler muss um die Zukunft zittern. 2013 wird ein schwieriges Jahr für den Autobauer.

Hyundai-Werk in Indien. Reuters

Hyundai-Werk in Indien.

OffenbachDer Höhenflug von Hyundai auf Europas Automärkten ist vorerst zu Ende. Die Koreaner spüren die Absatzkrise mittlerweile deutlich, rechnen mit sinkenden Verkäufen und müssen ihre Ziele über den Haufen werfen. „2013 wird ein Jahr der Konsolidierung“, sagte Europa-Vizechef Allan Rushforth. Das trifft auch die Händler: Bis 2014 soll mindestens jeder vierte in Europa ausgetauscht werden.

Ein Jahr später wollte Hyundai ursprünglich in Europa auf fünf Prozent Marktanteil kommen - den erreicht das Unternehmen heute weltweit. Doch das Ziel ist nicht zu halten. „Aufgrund der stagnierenden Märkte müssen wir unsere langfristige Planung neu aufstellen“, sagte Rushforth. Nächstes Jahr soll der Anteil von 3,4 Prozent auf einem schrumpfenden Europa-Markt lediglich gehalten werden. Das bedeutet: 2013 werden auch die Koreaner weniger Autos verkaufen.

Dabei war Hyundai zusammen mit der Schwestermarke Kia 2012 der Überflieger in Europa: In der EU steigerte die Marke ihren Absatz bislang um mehr als neun Prozent, in Deutschland lagen ihre Neuzulassungen nach jüngsten Zahlen 14 Prozent höher als vor einem Jahr.

Die kleine Schwester Kia wuchs sogar noch schneller und der Hyundai-Konzern gilt schon als künftig größter VW-Konkurrent im Rennen um den Rang des weltgrößten Autobauers. Volkswagen-Chef Martin Winterkorn hat den südkoreanischen Autobauer öffentlich ins Visier genommen. „Es ist ein gutes Gefühl, bei Volkswagen auf dem Schirm zu sein“, sagte Rushforth.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

09.12.2012, 07:06 Uhr

Nicht nur Hyundai produziert in Osteuropa wo die Lohnstückkosten geringer sind, sondern auch der Auto Zulieferer Schaeffler! Erst letzte Woche hat das Tocherter-Unternehmen INA in der slowakischen Region Kysuce (Kysucké) in Nove Mesto eine Fabrik eröffnet, die für € 40.000.000 erweitert wurde.

Die Eröffnung der Erweiterung fand am 05.12. im Beisein des slowakischen Wirtschaftsministers Tomáš Malatinský statt. Für Schaeffler war der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen M. Geißinger anwesend.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×