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19.04.2013

10:48 Uhr

Absatzmärkte

VW stellt in China massiv Mitarbeiter ein

Im nächsten Jahr sollen sieben neue Werke in China entstehen. Bis 2018 steigt die Zahl der Mitarbeiter um 25000 steigen. VW setzt voll auf den erfolgreichsten Markt – 2,8 Milliarden Euro Gewinn kamen 2012 aus China.

Größter Ertragsbringer: Fast 40 Prozent Plus verzeichnete das China-Geschäft von Volkswagen im Vorjahr. dapd

Größter Ertragsbringer: Fast 40 Prozent Plus verzeichnete das China-Geschäft von Volkswagen im Vorjahr.

FrankfurtVolkswagen will die Zahl seiner Beschäftigten in China deutlich aufstocken. Bis 2018 solle die Zahl der Mitarbeiter von 75.000 auf mehr als 100.000 steigen, teilte der Autokonzern am Freitag mit. China ist ein wichtiger Markt für das Wolfsburger Unternehmen. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres hatte Volkswagen fast ein Viertel mehr Autos dort verkauft als im gleichen Zeitraum des Jahres. Knapp 600.000 Fahrzeuge gingen im ersten Quartal an die Kunden in China.

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Volkswagen will auf dem wichtigen chinesischen Markt in diesem Jahr deutlich mehr Autos verkaufen. Die Zahl der in der Volksrepublik ausgelieferten Fahrzeuge soll auf mindestens drei Millionen Einheiten von 2,8 Millionen im abgelaufenen Jahr steigen, wie der Wolfsburger Autobauer am Freitag im Vorfeld der wichtigen Automesse in Shanghai mitteilte. China ist der größte Absatzmarkt des Konzerns. Allein in den ersten drei Monaten hatte Volkswagen in der Volksrepublik fast ein Viertel mehr Autos verkauft als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Knapp 600.000 Fahrzeuge gingen im ersten Quartal an die Kunden in China.

Die zehn größten Autohersteller Europas 2012

Platz 10

Nissan

Verkaufte Fahrzeuge: 0,42 Millionen (-6,3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 9

Toyota

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus: 0,5 Millionen (-3,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 8

Daimler

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart: 0,63 Millionen (-3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 7

BMW Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini: 0,77 Millionen (-1,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 6

Fiat Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Fiat, Lancia/Chrysler, Alfa Romeo, Jeep: 0,78 Millionen (-16,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 5

Ford

Verkaufte Fahrzeuge: 0,91 Millionen (-13,2 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 4

General Motors

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet, GM: 0,98 Millionen (-13,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 3

Renault Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Renault, Dacia: 1,03 Millionen (-19,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 2

PSA Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën: 1,43 Millionen (-12,9 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 1

Volkswagen

Verkaufte Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat, Skoda: 2,98 Millionen (-1,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Quelle

VW will in den nächsten Jahren in dem Riesenreich sieben neue Werke aus dem Boden stampfen und seine Produktionskapazitäten auf mehr als vier Millionen Einheiten pro Jahr aufstocken. Im vergangenen Jahr produzierten die Wolfsburger mit ihren beiden chinesischen Partnern SAIC und FAW gut 2,6 Millionen Fahrzeuge. Die China-Beteiligungen waren 2012 der größte Ertragsbringer. Aus ihnen floss VW anteilig ein operativer Gewinn von 3,7 Milliarden Euro zu, 40 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Von

rtr

Kommentare (3)

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aktionaer

19.04.2013, 11:06 Uhr

Na bittre, wenigstens Volkswagen versteht mich, hihi


macht in Deutschland Schulen
Investiert in Asia

Vicario

19.04.2013, 11:23 Uhr

Zitat : VW stellt in China massiv Mitarbeiter ein

- Diese Strategie wird mit Sicherheit nach hinten losgehen ! Mittelfristig macht VW die europäische Autoindustrie aus Verblendung und Profitgier endgültig kaputt.
Nachdem die Fabriken gebaut und die Chinesen angelernt sind ( Investitionen von VW, die die Steuerlast des Konzerns auf Kosten des Deutschen Staates mindern ) wird es eine Abwanderung dieser Chinesischen Autobauern zu einheimischen Firmen geben. VW wird man dann auch rauszuekeln wissen und die Chinesen werden durch Lohndumping die Welt mit Billig-Autos überschwemmen !

Man sieht hier wieder mal, wie die Gier der Manager in diesen Firmen den gesunden Menschenverstand zugunsten der Bonis und Eigenbereicherung zu Lasten des Bürgers ausblendet !

Dass man nichts zu verlieren hat ( ähnlich wie bei Banken ) hat die Abwrack-Prämie-Aktion gezeigt: wenn es dicke kommt, schiebt man Arbeitsplätze vor und verschleudert Steuergelder !

Der Größenwahn der Konzerne und Banken muss gestoppt werden !

VW-und-Porsche-Kenner

19.04.2013, 14:14 Uhr

Warum sollte dies so sein?
Die Porsche-Familie hat bei VW das sagen und die Mehrheit der Stimmrechte - es ist also ein "Familienbetrieb" mit einer optimierten Kapitalstruktur.
In den letzten Jahrzehnten waren die Entscheidungen von Porsche immer auf den langfristigen Erfolg ausgelegt.
Das sehe ich auch hier so.
Warum werden denn nicht um jeden Preis die Beteiligungen an MAN oder Scania oder Bertrandt bzw. Harley auf 100% aufgestockt?
Für mich ist die dahinerstehende langfristige Startegie eindeutig nachvollziehbar und gut.

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