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07.04.2006

13:30 Uhr

Absatzrekord im März

Neuheiten von BMW und Mercedes verkaufen sich prächtig

Die Autobauer BMW und Mercedes fahren derzeit auf der Überholspur. Bei beiden lief der Absatz im März so gut wie nie zuvor in diesem Monat. Dabei haben insbesondere die neuen Modelle zu den Verkaufsrekorden verholfen. Im direkten Duell gab es zudem einen Führungswechsel.

Der 3er BMW ist der Verkaufshit der Bayern. Foto: BMW

Der 3er BMW ist der Verkaufshit der Bayern. Foto: BMW

HB FRANKFURT. Erstmals seit Monaten hat die Marke Mercedes-Benz die Kernmarke des Münchener Erzrivalen wieder abgehängt. Von den Marken Mercedes-Benz, Maybach und Smart seien im vergangenen Monat weltweit mehr Fahrzeuge verkauft worden als jemals zuvor in einem Monat, teilte die Mercedes Car Group am Freitag mit. Die Auslieferungen stiegen um satte 17 Prozent auf 138 400 Fahrzeuge. Auch der Münchener Konkurrent erreichte mit den Marken BMW, Mini und Rolls-Royce einen historischen Monats- Höchstwert. BMW verkaufte 144 316 Fahrzeuge, 13,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Marke Mercedes-Benz lag mit 125 400 Autos vor BMW mit 121 500.

„Beide Hersteller profitieren wie erwartet von ihrer stark verjüngten Modellpalette“, sagte Analyst Michael Raab von Sal. Oppenheim. Die Aktien von BMW und Daimler-Chrysler konnten aber nicht von den Rekordzahlen profitieren und lagen am Freitag im Minus.

Bei BMW beflügelte die Auslieferungen vor allem die volumenstarke 3er-Reihe, deren neue Version seit Frühjahr 2005 auf dem Markt ist. Die Kernmarke BMW legte insgesamt 17 Prozent auf 122 509 Fahrzeuge zu. Die 3er-Modellreihe habe in den ersten drei Monaten 54 Prozent des gesamten Markenabsatzes ausgemacht, hieß es. Allerdings wird sich der Basiseffekt in den kommenden Monaten durch den Modellwechsel im Vorjahr voraussichtlich verringern. Die neue Kombi-Version „Touring“ der 3er-Reihe ist seit September auf dem Markt.

Um 1,7 Prozent zurück gingen im vergangenen Monat die Verkaufszahlen der Kleinwagenmarke Mini. Das Minus begründete BMW mit Umbauten zur Kapazitätserweiterung im Werk im englischen Oxford, wodurch die Produktion im Januar nochmals unterbrochen worden war. Dies habe auch im März zu Lieferengpässen geführt.

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