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12.01.2006

19:38 Uhr

Absatzrekord in Europa

Toyota, zum neunten

Die Erfolgsmeldungen bei Toyota reißen seit Jahren nicht ab. Im vergangenen Jahr hat der Konzern abermals einen neuen Rekord bei den verkauften Autos in Europa aufgestellt. Besonders die Deutschen fahren auf die Japaner ab.

Mit dem Prius hat Toyota seine Vormachtstellung bei den Hybrid-Autos begründet, die parallel zum Verbrennungs- noch einen Elektromotor besitzen. Foto: ADAC

Mit dem Prius hat Toyota seine Vormachtstellung bei den Hybrid-Autos begründet, die parallel zum Verbrennungs- noch einen Elektromotor besitzen. Foto: ADAC

HB KÖLN. Wie Toyota Motor Europe am Donnerstag in Köln mitteilte, wuchs der Absatz der Marken Toyota und Lexus im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 964 200 Einheiten. Zum neunten Mal in Folge habe Toyota damit den Absatz in Europa gesteigert. Der Marktanteil sei um 0,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent gestiegen. In Deutschland als einem der wichtigsten europäischen Einzelmärkte wurden mehr als 130 000 Einheiten verkauft – sogar ein Plus von 8 Prozent.

Im laufenden Jahr 2006 will der Autobauer in Europa beim Absatz die Millionen-Marke erstmals überschreiten. Bei voller Kapazitätsauslastung sollen die europäischen Toyota-Werke insgesamt 806 000 Fahrzeuge produzieren. 2005 waren in den europäischen Produktionsstätten in Großbritannien, Frankreich, der Türkei, Polen und Tschechien gut 638 000 Fahrzeuge von Band gerollt. Zudem wurden 588 000 Motoren und 337 000 Getriebe hergestellt.

„Wir wachsen Schritt für Schritt“, betonte Europa-Präsident Shinichi Sasaki. Besonders erfolgreich sei der Konzern mit seinen Modellen Corolla, Corolla Verso, aber auch mit dem Land Cruiser und dem Hybrid-Fahrzeug Prius gewesen. Weltweit verkaufte Toyota 2005 mehr als 500 000 Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieb. Im Länder-Ranking in Europa verzeichnete Toyota beim Absatz den größten Zuwachs auf dem russischen Markt, mit einem Wachstum von 40 Prozent auf gut 64 000 Einheiten.

Toyota ist der japanische Vorzeigeautobauer. 2006 wird der Konzern nach derzeitigen Planungen zum weltgrößten Autohersteller aufsteigen und damit den schwächelnden US-Rivalen General Motors vom Thron stürzen.

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