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09.01.2008

17:10 Uhr

Absatzzahlen

General Motors legt in Europa deutlich zu

Der Opel -Mutterkonzern General Motors (GM) hat im vergangenen Jahr in Europa soviele Autos wie nie zuvor verkauft. Der Absatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent auf 2,18 Millionen Wagen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Rüsselsheim mit. Der Marktanteil des US-Autobauers kletterte von 9,2 auf 9,5 Prozent.

HB RÜSSELSHEIM. Auf die wichtigste Marke Opel/Vauxhall entfielen davon 1,63 Millionen Fahrzeuge. Damit steigerte Opel vor allem dank einer lebhaften Nachfrage in Osteuropa seinen Absatz um 4,3 Prozent. Allein in Russland konnte die Marke ihren Verkauf mehr als verdoppeln.

Gefragt waren in ganz Europa vor allem der neue Kleinwagen Corsa sowie der Kompaktwagen Astra und der Mini-Van Meriva. Die Corsa- Verkäufe zogen um 45 Prozent auf mehr als 454 000 Einheiten an. Im Heimatmarkt Deutschland schnitt Opel dagegen schlechter ab: der Marktanteil sank 2007 laut Kraftfahrt-Bundesamt von 9,6 auf 9,1 Prozent.

Zum Wachstumsmotor entwickelte sich dank einer lebhaften Nachfrage in Osteuropa und speziell Russland die Kleinwagen-Marke Chevrolet. Die Marke steigerte ihren Absatz um 33,6 Prozent auf 457 224 Einheiten. Besser als im Vorjahr schnitten auch die Konzernmarken Cadillac (plus 30,9 Prozent) und Hummer (plus 17,7 Prozent) ab. Etwas schwächer entwickelten sich Corvette (minus 1,3 Prozent) und die schwedische Opel -Schwestermarke Saab (minus 6,1 Prozent).

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