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16.02.2012

08:50 Uhr

ACEA-Zahlen

Autoabsatz in Europa weiter auf Talfahrt

In der Europäischen Union sind im Januar deutlich weniger Autos verkauft worden als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent gesunken.

Der Autoabsatz in Europa ist weiter gesunken. dpa

Der Autoabsatz in Europa ist weiter gesunken.

Frankfurt/BrüsselDer Abwärtstrend auf dem europäischen Pkw-Markt hat sich im Januar fortgesetzt. Die Zahl der Neuzulassungen in den 27 EU-Staaten und drei EFTA-Ländern ging um 6,6 Prozent auf rund eine Million zurück, wie der europäische Branchenverband ACEA am Donnerstag mitteilte. Besonders stark schrumpfte der Automarkt in Westeuropa - hier belief sich der Rückgang auf 7,9 Prozent.

Am stärksten war der Rückgang in Portugal, wo annähernd nur noch halb so viele neue Pkw zugelassen wurden wie vor einem Jahr. Aber auch die größeren Märkte wie Frankreich (minus 20,7 Prozent) und Italien (minus 16,9 Prozent) verbuchten zweistellige Rückgänge. Deutschland mit einem Minus von lediglich 0,4 Prozent und Großbritannien mit einer unveränderten Zahl an Neuzulassungen blieben stabil. Spanien konnte mit 2,5 Prozent gar ein Plus verzeichnen. Der noch sehr kleine rumänische Markt verbuchte ein Plus von 86,4 Prozent.

Unter den deutschen Herstellern konnten Volkswagen (plus 0,7 Prozent) und besonders Daimler (plus 4,6 Prozent) Zuwächse vermelden. Die Zahl der neu zugelassenen Autos aus dem Hause BMW schrumpfte hingegen (minus 6,2 Prozent). Am ärgsten traf es Renault mit einem Einbruch von einem Viertel. Zu den Gewinnern gehörten Kia (plus 30,6 Prozent) und Jaguar (plus 39,2 Prozent).

Die größten Autohersteller

General Motors

Der Autobauer hat im Jahr 2011 insgesamt 9 Millionen Fahrzeuge abgesetzt und war damit Spitzenreiter der Branche. Auch bei der Forschung ist GM vorn mit dabei: Das Budget dafür beträgt 6,9 Milliarden Dollar (2010).

Volkswagen

Platz zwei beim Absatz: 8,4 Millionen Stück, bei der Forschung auf Platz drei (6 Milliarden Dollar).

Toyota

Platz drei: 8 Millionen Fahrzeuge haben die Japaner abgesetzt. Toyota ist auch bei der Forschung Spitze: Der japanische Konzern gab mit 8,5 Milliarden Dollar so viel für die Forschung aus wie keiner der Mitbewerber.

Hyundai

Platz vier für die Koreaner (mit Kia): 6,1 Millionen Stück, bei der Forschung mit 5,7 Milliarden Dollar ebenfalls Vierter.

BMW

Mit 1,7 Millionen abgesetzten Fahrzeugen auf Platz zwölf, bei der Forschung mit einem Budget von 4,1 Milliarden Dollar auf Platz acht.

Daimler

Platz 13 bei den Auslieferungen: 1,4 Millionen Stück, bei der Forschung auf Platz sieben (4,6 Milliarden Dollar).

Quellen: Ernst & Young (Absatz), Booz & Company, Unternehmensangaben (Forschungsausgaben)

Kommentare (1)

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16.02.2012, 09:05 Uhr

Kleiner Blick in die Glaskugel:

Die Absatzzahlen in Griechenland werden fallen, dann auch in Spanien, Portugal, Italien. Schlußendlich auch in Deutschland.

Aber warum nur?

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