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11.12.2015

20:36 Uhr

Acerta Pharma

Astra-Zeneca will Krebsmittelentwickler übernehmen

Die Fusionswelle in der Pharmabranche rollt weiter: Astra-Zeneca will einem Bericht zufolge den kleineren Rivalen Acerta Pharma übernehmen. Das britisch-schwedische Branchenschwergewicht will so sein Angebot erweitern.

AstraZeneca versucht unter anderem durch Zukäufe sein Angebot zu erweitern, da das eigene Geschäft mit einigen der wichtigsten Medikamente wegen günstigerer Nachahmerprodukte unter Druck geraten ist. Reuters

AstraZeneca in Macclesfield

AstraZeneca versucht unter anderem durch Zukäufe sein Angebot zu erweitern, da das eigene Geschäft mit einigen der wichtigsten Medikamente wegen günstigerer Nachahmerprodukte unter Druck geraten ist.

BangaloreIn der Pharmabranche bahnt sich einem Zeitungsbericht zufolge die nächste Milliarden-Übernahme an. Das britisch-schwedische Branchenschwergewicht Astra-Zeneca befinde sich in fortgeschrittenen Fusionsgesprächen mit dem kleineren Rivalen Acerta Pharma BV aus den Niederlanden, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Astra-Zeneca will demnach mehr als fünf Milliarden Dollar für das Privatunternehmen auf den Tisch legen. Acerta ist auf die Entwicklung von Krebsmedikamenten spezialisiert. Astra-Zeneca versucht unter anderem durch Zukäufe sein Angebot zu erweitern, da das eigene Geschäft mit einigen der wichtigsten Medikamente wegen günstigerer Nachahmerprodukte unter Druck geraten ist.

Astra-Zeneca lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Bei Acerta war zunächst niemand zu erreichen.

Die Generika-Konkurrenz und hohe Forschungs- und Entwicklungskosten treiben die Fusionswelle in der Gesundheitsbranche an. In diesem Jahr wurden bislang Zusammenschlüsse und Übernahmen im Volumen von mehr als 600 Milliarden Dollar auf den Weg gebracht. Allein 160 Milliarden Dollar lässt sich etwa der Viagra-Hersteller Pfizer den Kauf des Botox-Produzenten Allergan kosten.

Von

rtr

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