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02.02.2017

19:56 Uhr

Agrarchemie

EU vor Zustimmung von Syngenta-Übernahme durch ChemChina

Der Übernahme des Schweizer Agrarchemiekonzerns Syngenta durch die chinesische ChemChina soll Insidern zufolge nichts mehr im Wege stehen. Der Entscheid wird von der EU-Kommission wohl im März bekanntgegeben.

Die EU akzeptiert Zugeständnisse des chinesischen Übernahmekonzerns ChemChina. Ganz in trockenen Tüchern ist der größte Auslandszukauf eines chinesischen Unternehmens aber noch nicht. AFP; Files; Francois Guillot

Chemiebranche

Die EU akzeptiert Zugeständnisse des chinesischen Übernahmekonzerns ChemChina. Ganz in trockenen Tüchern ist der größte Auslandszukauf eines chinesischen Unternehmens aber noch nicht.

BrüsselDie EU-Kartellwächter machen Insidern zufolge den Weg frei für die Übernahme des Schweizer Agrarchemiekonzerns Syngenta durch die chinesische ChemChina. Die Behörde habe die vom Staatskonzern angebotenen vergleichsweise geringfügigen Zugeständnisse akzeptiert, erklärten zwei mit der Situation vertraute Personen am Donnerstag. Die EU-Kommission dürfte kommenden Monat formell grünes Licht für die 43 Milliarden Dollar schwere Transaktion geben. Ganz in trockenen Tüchern ist der größte Auslandszukauf eines chinesischen Unternehmens aber noch nicht. Die US-Wettbewerbshüter müssen noch grünes Licht geben. Insider rechnen aber mit einer raschen Genehmigung der US-Behörden, denn ChemChina macht in den USA nur wenig Umsatz.

In Europa waren die Firmen bei den Kartellwächtern zunächst auf Skepsis gestoßen, weil die Transaktion zu höheren Preisen und geringerer Auswahl für die Bauern führen könnte. Hintergrund ist die laufende Konsolidierungswelle in der weltweiten Pflanzenschutz- und Saatgutbranche. So will Bayer Monsanto schlucken und auch die US-Chemieriesen DuPont und Dow Chemical haben einen Zusammenschluss angekündigt. Kommen alle diese Transaktionen zustande, teilen sich mit BASF vier Riesen den Markt weltweit auf.

Bedenken der EU-Kommission: Syngenta und ChemChina wollen Deal retten

Bedenken der EU-Kommission

Syngenta und ChemChina wollen Deal retten

Noch hat die EU-Kommission Bedenken wegen der Übernahme des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta durch ChemChina. Deshalb haben beide Unternehmen nun Zugeständnisse angeboten.

Die Überlappungen zwischen der ChemChina und Syngenta sind allerdings beschränkt. Die EU sprach sich einem der Insider zufolge für die Transaktion aus, nachdem ChemChina angeboten habe, sich von einigen Produkten in mehr als einem Dutzend EU-Ländern zu trennen. Dabei handele es sich weitgehend um Produkte von ChemChina. Der Verkauf von Fabriken oder ganzen Geschäftszweigen sei dagegen nicht vorgesehen. Die Prüffrist läuft bis zum 12. April. Die Syngenta-Aktien legten nach dem Bericht über die Zustimmung zu und schlossen 0,5 Prozent höher.

Die EU-Kommission lehnte einen Kommentar ab. Ein Sprecher von Syngenta sagte, man sei über keine Entscheidung der EU-Kommission informiert worden. Bei ChemChina war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

03.02.2017, 13:23 Uhr

"Sergio Puntila27.01.2017, 09:30 Uhr
Der Chefdemokratenfresser als Oberkommentator des HB sondert in gewohnt langweiliger Manier, klingt schon fast andressiert, was Sie hier tagtäglich vor sich hingeifern, werter Mark Hoffmann"

Ich geifere nicht, ich kommentiere. Ich gebe mir den ganzen Tag große Mühe, jeden, aber auch wirklich jeden Artikel zu kommentieren,
um die Leute von der grün-sozialistischen Murkselregierung zu warnen.

Ja, ich bin ein Fan von Trump und Putin, das sind wenigstens noch zwei echte Kerle mit eigener Meinung, nicht wie unser sprechender Hosenanzug!

Ja, ich bin ein Anhänger der AFD, denn nur diese Partei kann unser Reich noch retten!

Nein, ich bin nicht arbeitslos und habe deshalb soviel Zeit Kommentare zu schreiben, ich bin arbeitssuchend!
Danke

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