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24.01.2012

14:15 Uhr

Air Products

Linde-Rivale leidet unter schwacher Nachfrage

Der Industriegasehersteller Air Products hat im ersten Geschäftsquartal Einbußen beim Gewinn verzeichnet und rechnet auch im laufenden Quartal mit einem schwierigen Geschäftsklima.

Ein Arbeiter bei Kontrollen an einer Anlage der Konzerne Air Products und Vattenfall. picture alliance / dpa

Ein Arbeiter bei Kontrollen an einer Anlage der Konzerne Air Products und Vattenfall.

New YorkDer US-Industriegasehersteller Air Products kämpft mit einer geringeren Nachfrage wegen des weltweiten Wirtschaftsabschwungs. Der Gewinn ging im ersten Geschäftsquartal um rund ein Prozent auf 292 Millionen Dollar beziehungsweise 1,36 Dollar je Aktie zurück, wie der Linde -Konkurrent am Dienstag mitteilte.

Air Products profitierte dabei von Kosteneinsparungen. Der Umsatz stieg dank höherer Preise um ein Prozent auf 2,42 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit Erlösen von 2,53 Milliarden Dollar gerechnet. Linde veröffentlicht am 9. März seinen Jahresbericht.

Air-Products-Chef John McGlade erwartet auch im laufenden zweiten Geschäftsquartal Gegenwind. In Asien und Nordamerika werde das Wachstum in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres wieder anziehen. Der Praxair-Rivale hält an seinen Zielen fest. Im zweiten Quartal rechnet Air Products mit einem Gewinn je Aktie zwischen 1,37 und 1,43 Dollar, fürs Gesamtjahr wird ein Wert zwischen 5,90 und 6,30 Dollar prognostiziert.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Preise_rauf_Der_Boss_brauchtGeld

24.01.2012, 15:35 Uhr

"Der Umsatz stieg dank höherer Preise um ein Prozent auf 2,42 Milliarden Dollar."

Das ist ja mal einfach. Preise erhöhen, damit der Umsatz stimmt. Was aber, wenn die Kunden genau wegen dieser Preiserhöhung zu Linde oder zu AirLiquide wechseln? Dann kann ja Air Products einfach die Preise erhöhen, um mit den verbliebenen Kunden den Umsatz zu steigern. Wenn dann wieder Kunden zu anderen Lieferanten wechseln, einfach wieder die Preise erhöhen. So ein Manager zu sein, ist garnicht so schwer. Erstmal auf den Chefsessel gerückt, kann man jede Menge dumme Entscheidungen fällen. Manche Bierbrauer fahren die gleiche Strategie. Bei sinkendem Ausstoß einfach die Preise hochschrauben, damit der Umsatz steigt und sich dann wundern, dass der Ausstoß noch weiter sinkt. Die Welt ist doch ein Irrenhaus.

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