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20.06.2011

16:48 Uhr

Airbus gegen Boeing

Die Platzhirsche ringen um ihren Ruf

Airbus heimst zum Start der Luftfahrtmesse in Le Bourget Milliardenaufträge ein und auch Boeing hat Grund zum Feiern - noch. Auf den Markt drängen neue Konkurrenten, die allerdings bislang gar keine Flugzeuge haben.

Der A400M heute über Le Bourget: spektakulär, aber andere Modelle spielten die wichtigere Rolle. Quelle: Reuters

Der A400M heute über Le Bourget: spektakulär, aber andere Modelle spielten die wichtigere Rolle.

ParisAn einem Tag Aufträge von mehr als 20 Milliarden Euro zu bekommen – das schafft nur eine Branche: Die Flugzeugbauer feierten bei der weltgrößten Luftfahrtschau in Le Bourget einen Auftakt nach Maß. Sowohl die Kleinen wie die Großen der Branche profitierten vom neuen Kaufinteresse der Airlines.

Die Nachfrage konzentrierte sich jedoch auf die modernsten Maschinen der beiden größten Flugzeugbauer, Airbus und Boeing. Allein für die sparsamere Neo-Variante seiner A320-Flugzeugfamilie gab Airbus den Absatz von 90 Maschinen bekannt - 60 für die Leasinggesellschaft von General Electric, 30 für die skandinavische SAS. Saudi-Arabien orderte vier A330-300 für rund 630 Millionen Euro.

Eine wichtige Order kam von unbekannt gebliebenen Auftraggebern für die jüngste Version von Boeings mehr als 40 Jahre altem Jumbo-Jet. Für die 747-8 Intercontinental - das längste Passagierflugzeug der Welt - hätten zwei Kunden feste Bestellungen und Vorverträge für 17 Exemplare unterzeichnet, teilte das US-Unternehmen mit. Laut Preisliste wäre das ein Gesamtwert von 5,4 Milliarden US-Dollar (3,8 Mrd. Euro). Eine Airline habe 15 Maschinen, eine andere zwei Jumbos bestellt. Das Flugzeug fasst im Drei-Klassen-Konzept 467 Passagiere und tritt gegen den noch größeren, doppelstöckigen Airbus A380 an.

Nachdem die Vorführmaschine von Europas größtem Flugzeugbauer am Sonntag einen Rollschaden erlitten hatte, wird nur eine A380 der Korean Air die Leistungen der Maschine im Fluge präsentieren.

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