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07.01.2005

09:45 Uhr

Akquisition ermöglicht Kabi europaweiten Vertrieb

Fresenius-Tochter kauft portugiesischen Arzneimittelhersteller

Der Gesundheitskonzern Fresenius baut sein Geschäft mit intravenös verabreichten Arzneimitteln durch einen Zukauf in Portugal aus.

HB FRANKFURT. Die Tochtergesellschaft Fresenius Kabi habe einen Vertrag zum Erwerb des portugiesischen Arzneimittelherstellers Labesfal unterzeichnet, teilte die im Nebenwertesegment MDax gelistete Fresenius am Freitag in Bad Homburg mit. Labesfal produziert generische Arzneimittel unter anderem zur Behandlung von Magen- und Darm-Erkrankungen sowie Antibiotika oder Schmerzmittel.

Mit der Akquisition könne Fresenius Kabi intravenös verabreichte Arzneien künftig europaweit anbieten. „Durch den Erwerb von Labesfal eröffnen sich für Fresenius Kabi in diesem äußerst attraktiven Produktsegment ausgezeichnete Wachstumschancen“, sagte Fresenius-Vorstandschef Ulf Schneider.

Zum Kaufpreis äußerte sich Fresenius zunächst nicht. Mit der Übernahme werde Fresenius Kabi die operative Gewinnmarge (Ebit) weiter verbessern, hieß es. 2004 sollte sie bei 11,5 Prozent liegen, bis 2007 bei 15 Prozent. Bereits im ersten Jahr soll Labesfal positiv zum Gewinn nach Steuern beitragen. Labesfal erzielte den Angaben zufolge 2004 mit rund 320 Mitarbeitern 56 Mill. Euro Umsatz.

Fresenius Kabi beschäftigt etwa 11 400 Menschen in mehr als 30 Ländern. 2003 erzielte Kabi einen Umsatz von 1,46 Mrd. Euro und einen operativen Gewinn von 147 Mill. Euro.

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