Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.09.2014

12:04 Uhr

Aktie im Aufwind

Anleger greifen bei Continental zu

Die Aktien des Zulieferers Continental stiegen am Donnerstag um mehr als ein Prozent. Grund ist eine Empfehlung der Credit Suisse. Skeptisch äußerten sich die Analysten dagegen über ein anderes deutsches Unternehmen.

Die Analysten der Credit Suisse hatten die Continental-Aktien auf ihre Empfehlungsliste „European and Global Focus List“ gesetzt. dpa

Die Analysten der Credit Suisse hatten die Continental-Aktien auf ihre Empfehlungsliste „European and Global Focus List“ gesetzt.

Frankfurt am Main.Nach einer Empfehlung der Credit Suisse haben die Anleger am Donnerstag bei Continental zugegriffen. Die Aktien des Autozulieferers stiegen um bis zu 1,1 Prozent auf 162,60 Euro und zählten damit im Dax zu den größten Gewinnern.

Die Analysten hatten die Aktien auf ihre Empfehlungsliste „European and Global Focus List“ gesetzt, ihre Kaufempfehlung bekräftigt und das Kursziel auf 208 von 201 Euro erhöht. Conti sei ebenso wie Valeo und Faurecia im Markt bestens positioniert.

Die größten Autozulieferer der Welt

Platz 10

Aisin (Japan): 18,9 Milliarden Euro

Platz 9

Michelin (Frankreich): 20,2 Milliarden Euro

Platz 8

Johnson Controls (USA): 20,9 Milliarden Euro

Platz 7

Hyundai Mobis (Korea): 23,3 Milliarden Euro

Platz 6

Bridgestone / Firestone (Japan): 24,6 Milliarden Euro

Platz 5

Magna (Kanada): 24,9 Milliarden Euro

Platz 4

Denso (Japan): 27,8 Milliarden Euro

Platz 3

ZF Friedrichshafen + TRW (Deutschland): 29,9 Milliarden Euro
(Anm. d. Red. In einer ersten Fassung war versehentlich der Umsatz verkauften Sparte ZF Lenksysteme doppelt herausgerechnet worden)

Platz 2

Bosch (Deutschland): 30,7 Milliarden Euro

Platz 1

Continental (Deutschland): 33,3 Milliarden Euro

Valeo legten in Paris bis zu 1,8 Prozent, Faurecia 4,1 Prozent zu. Insgesamt habe die Branche angesichts einer ausgeglichenen Kostenstruktur für 2015 gute Wachstumsaussichten. Dies unterschätze der Markt derzeit noch.

Zugleich äußerten sich die Analysten aber etwas skeptischer über ElringKlinger und Rheinmetall, die sie erstmals mit „underperformance“ und einem Kursziel von 25,1 Euro beziehungsweise von 45,10 Euro einschätzten.

ElringKlinger fielen um bis zu 2,9 Prozent auf 23,90 Euro und damit an das MDax -Ende. Rheinmetall büßten 0,9 Prozent auf 42,22 Euro ein.

Auch den Konkurrenten Leoni stuften die Analysten erstmals ein, und zwar mit „neutral“ und einem Kursziel von 52,90 Euro. Die Titel notierten kaum verändert bei 46,23 Euro.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×