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05.03.2004

10:25 Uhr

Aktien werden zurückgekauft

Schering will US-Umsatz verdoppeln

Der drittgrößte deutsche Pharmakonzern Schering will seinen US-Umsatz bis 2006 auf zwei Milliarden Dollar verdoppeln. Für 2004 wird im Konzern am Ausblick festgehalten.

HB BERLIN. „Wir bestätigen unseren Ausblick für das Geschäftsjahr 2004, in dem wir ein Umsatzwachstum in lokalen Währungen im mittleren einstelligen Bereich erwarten“, erklärte Vorstandschef Hubertus Erlen am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz in Berlin. Laut Geschäftsbericht soll das Ergebnis pro Aktie bereinigt um Sonderfaktoren auf dem Vorjahresniveau bleiben. Der Konzern hielt ferner an seinem Ziel fest, bis zum Jahr 2006 eine operative Marge von 18 % zu erreichen. Angesichts des schwachen Dollars sei dies ambitioniert, räumte Schering ein. Der Konzern erzielt rund die Hälfte seiner Erlöse im Dollarraum und leidet daher besonders unter der Schwäche der US-Währung.

Der Konzernumsatz solle bis 2006 mindestens mit dem Markt wachsen, hieß es weiter. Frühere Angaben von Umsätzen in Euro im Jahr 2007 von sieben Mrd. € wiederholte Schering angesichts der veränderten Währungsrelationen nicht. Die bereits vorläufig bekannt gegebenen Zahlen für 2003 wurden bestätigt. Weitere Details zu den bereits angekündigten Kostensenkungen und der Fokussierung auf weniger Präparate würden in der Mitte des Jahres veröffentlicht. Schering kündigte zudem an, im Laufe des Jahres bis zu vier Mill. eigene Aktien zurückzukaufen.

Als neues Präparat in der Erprobungsphase III, der letzten vor der Zulassung, präsentierte Schering Asoprisnil. Das Medikament soll Unterleibstumore bekämpfen und Ende 2005 zur Zulassung in der EU eingereicht werden.

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