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10.03.2004

09:19 Uhr

Aktiensplit von zwei zu eins geplant

Procter & Gamble vor zweiter Dividendenerhöhung

Dank eines erhöhten Absatzes im Bereich der Gesundheitsvorsorge und Pflegeprodukte hat der größte US-amerikanische Konsumgüteranbieter seine Prognose für das Gesamtjahr deutlich angehoben. Auch die Übernahme von Wella hat deutlich zum Umsatz beigetragen.

Der US-Konzern Procter & Gamble plant eine weitere Dividendenerhöhung.

Hob die Prognose an: Procter & Gamble. Foto: dpa

HB CINCINNATI. Der amerikanische Konsumgüteranbieter Procter & Gamble Co. (P&G) hat am Dienstag nach Börsenschluss mitgeteilt, dass die Gewinnprognose für das dritte Quartal sowie für das gesamte Geschäftsjahr 2003/2004 angehoben wurde. Außerdem sei ein starkes organisches Absatzwachstum von 10 % im laufenden Quartal zu verzeichnen, wie P&G weiter mitteilte.

Das Absatzwachstum sei in allen Geschäftssparten und Regionen spürbar. Es werde von den Pharma- und Schönheitspflege-, Waschmittel- und Haushaltsreinigungs-Sparten sowie den Schwellenmärkten angetrieben. Procter & Gamble rechnet damit, dass der Gewinn je Aktie im Januar-März-Abschnitt 2004 angesichts des starken Absatz- und Umsatzanstiegs um einen Cent bis zwei Cent je Aktie höher ausfallen wird als die gegenwärtigen Durchschnittsprognose der Analysten.

Die Gesellschaft kündigte zudem eine Dividendenerhöhung an. Diese soll vor dem im Mai geplanten Aktiensplit von 1,82 Dollar auf zwei Dollar angehoben werden. Der Aktiensplit soll im Verhältnis von zwei zu eins vorgenommen werden, bestätigte der größte amerikanische Konsumgüteranbieter. Danach werde die die jährliche Dividende dann einen Dollar je Aktie betragen und die Quartalsdividende 25 Cent je Aktie. Es sei die zweite Dividendenerhöhung des Geschäftsjahres.

Wechselkursveränderungen dürften den Umsatz angesichts der Euro-, Pfund- und kanadischen Dollar-Stärke im Januar-März-Abschnitt um 3 bis 4 % anheben, hieß es weiter. Übernahmen, vor allem Wella, dürften 7 bis 9 % zum Umsatzwachstum beisteuern. Der Hersteller von Pampers-Windeln und Pringles-Chips hatte im vergangenen Jahr den Darmstädter Haarpflegespezialisten übernommen. Der Quartalsumsatz dürfte sich um insgesamt rund 20 % erhöhen.

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