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03.01.2008

22:03 Uhr

Aktuelle Zulassungsstatistik

Deutsche trotzen Abschwung am US-Automarkt

Die deutschen Oberklasse-Marken und der japanische Branchenriese Toyota sind die Gewinner des Jahres auf dem schwer gebeutelten Automarkt in den USA. Ford verlor 2007 Platz zwei in der Absatzstatistik an Toyota.

Umweltfreundlicher Antrieb und futuristisches Design: Toyotas Studie A-BAT. (Bild: Toyota/dpa/tmn) dpa

Umweltfreundlicher Antrieb und futuristisches Design: Toyotas Studie A-BAT. (Bild: Toyota/dpa/tmn)

HB FRANKFURT/DETROIT. Während die heimischen Platzhirsche Ford und GM drastische Rückgänge ihrer Verkaufszahlen hinnehmen mussten, stellten Mercedes, BMW, Audi und Porsche Rekorde auf. Nur Volkswagen verfehlte den Absatz des Jahres 2006 knapp. Der Blick auf die Gewinne auf dem größten Automobilmarkt der Welt verdirbt den deutschen Autobauern wegen des starken Euro aber die Freude.

Die beste Bilanz der deutschen Hersteller wies BMW auf. Die Verkäufe von BMW und Mini seien 2007 um jeweils mehr als sieben Prozent auf insgesamt 335 840 Einheiten gestiegen, teilte der Münchener Hersteller am Donnerstag mit. Im Dezember legten die Verkaufszahlen um ein Prozent zu.

Mercedes-Benz blickt in den USA auf das 14. Rekordjahr in Folge zurück. Die Zahl der verkauften Neuwagen stieg um 2,2 Prozent auf 253 433. Zu verdanken hatte das der Stuttgarter Autobauer Daimler vor allem der als Einstiegsmodell verkauften C-Klasse, die um 27 Prozent zulegte. Im Dezember büßte Mercedes allerdings 2,9 Prozent ein.

Auch die Volkswagen-Tochter Audi hat in den USA 2007 so viele Autos verkauft wie nie. Die Verkaufszahlen seien um 3,8 Prozent auf 93 506 gestiegen. Vor allem Spaßautos liefen gut: Der neue Sportwagen TT vervierfachte den Absatz, vom Geländewagen Q7 wurden doppelt so viele Fahrzeuge verkauft. Im Dezember brachen die Absatzzahlen um 28,5 Prozent ein, weil die Händler auf dem aktuellen A4, dessen Nachfolger in Kürze auf den Markt kommt, sitzenblieben.

Nischenautos wie der New Beetle und der Geländewagen Touareg liefen auch bei der Audi-Konzernmutter Volkswagen im Vorweihnachtsgeschäft gut. Dennoch fielen die Verkäufe der Marke 2007 um 1,9 Prozent auf 230 572 Einheiten. Im Dezember zog der Absatz um drei Prozent an. Das Schwestermodell des Touareg, der neu aufgelegte Porsche Cayenne, legte im abgelaufenen Jahr in Nordamerika um 20 Prozent zu und verhalf dem Stuttgarter Sportwagenbauer auf seinem wichtigsten Markt zu einem Plus von zwei Prozent auf 36 095 Neuwagen - das vierte Rekordjahr in Folge.

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