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18.04.2011

03:52 Uhr

AKW-Betreiber Tepco

Noch keine Entscheidung zu Aktienverkauf

Verwirrung um Tepco: Laut Wirtschaftszeitung "Nekkei" will der japanische AKW-Betreiber Tepco Beteiligungen verkaufen. Doch das Unternehmen sagt hingegen, es sei noch keine Entscheidung gefallen.

Tepco-Chef Shimizu. Quelle: Reuters

Tepco-Chef Shimizu.

TokioDer japanische AKW-Betreiber Tokyo Electric Power hat noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob er seine Beteiligung am Mobilfunkbetreiber KDDI verkauft. Es werde erwogen, Aktien zu verkaufen und Immobilien, teilte der Versorger am Montag lediglich mit.

Die Wirtschaftszeitung „Nikkei“ hatte am Sonntag berichtet, Tepco wolle seine KDDI-Beteiligung veräußern, um die Entschädigungen nach der Atomkatastrophe im Kernkraftwerk Fukushima bezahlen zu können. Der Versorger halte acht Prozent an dem zweitgrößten Mobilfunkbetreiber Japans im Wert von derzeit umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro (180 Milliarden Yen).

Tepco hatte in der vergangenen Woche angekündigt, mit den ersten Entschädigungszahlungen zu beginnen. Demnach sollen rund 50.000 Haushalte in Nähe des havarierten Meilers insgesamt etwa 415 Millionen Euro erhalten.

JPMorgan schätzt die Summe der gesamten Schadenersatzleistungen für Tepco in diesem Finanzjahr auf knapp 17 Milliarden Euro. Die Tepco-Aktie legte leicht um 0,6 Prozent zu. Die KDDI-Papiere büßten 0,7 Prozent ein.

Von

rtr

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