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12.05.2014

14:44 Uhr

Allergan

Botox-Hersteller wehrt sich gegen Übernahme

Der Botox-Hersteller Allergan will nicht vom kanadischen Konzern Valeant übernommen werden. Die Offerte von 36 Milliarden Dollar sei zu niedrig, erklärte das Unternehmen, das Geschäftsmodell von Valeant nicht nachhaltig.

Die Übernahme-Offerte für den Hersteller Allergan beläuft sich auf knapp 36 Milliarden Dollar. Doch Allergan ist das nicht genug. Getty Images

Die Übernahme-Offerte für den Hersteller Allergan beläuft sich auf knapp 36 Milliarden Dollar. Doch Allergan ist das nicht genug.

MontrealDer Hersteller des Anti-Falten-Mittels Botox Allergan will eigenständig bleiben. Der Verwaltungsrat von Allergan lehnte am Montag das rund 50 Milliarden Dollar (36 Milliarden Euro) schwere Übernahmeangebot des kanadischen Pharmakonzerns Valeant ab. Die Offerte sei zu niedrig und schaffe darüber hinaus Unsicherheiten und Risiken für die eigenen Aktionäre, erklärte Allergan im kalifornischen Irvine.

Die größten Pharmakonzerne nach Jahresumsatz

Platz 10

Teva (Israel)
20,3 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +/- 0 %

Pharma-Umsätze im Jahr 2013, Quelle: Unternehmen

Platz 9

Eli Lilly (USA)
21,0 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +1,9 %

Platz 8

Astra-Zeneca (Großbritannien)
25,7 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -8,1 %

Platz 7

Johnson & Johnson (USA)
28,1 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +10,9 %

Platz 6

Glaxo Smith Kline (Großbritannien)
33,5 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -1,3 %

Platz 5

Sanofi (Frankreich)
37,1 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -2,9 %

Platz 4

Merck (USA)
37,4 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -7,8 %

Platz 3

Roche (Schweiz)
39,0 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +3,9 %

Platz 2

Novartis (Schweiz)
47,5 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +1,6 %

Platz 1

Pfizer (USA)
47,9 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -6,5 %

Valeant hatte Mitte April 48,30 Dollar in bar sowie 0,83 eigene Aktien je Allergan-Papier geboten. Um die Offerte stemmen zu können, hatten sich die Kanadier mit dem bekannten US-Investor Bill Ackman verbündet, dessen Firma Pershing Square bereits etwa 10 Prozent an Allergan hält.

Das Geschäftsmodell von Valeant sei „nicht nachhaltig“, sagte der Verwaltungsratsvorsitzende von Allergan, David Pyott. „Wir fragen uns, wie Valeant die vorgeschlagenen Einsparungen erreichen will, ohne die Funktionsfähigkeit und den Wachstumspfad unseres Geschäfts zu beschädigen.“

Er versprach seinen Aktionären einen kräftigen Gewinnsprung, wenn das Unternehmen selbstständig bleibt. Notfalls will Allergan einen Übernahmeversuch mit der Ausgabe neuer Aktien kontern. Im Börsenjargon wird dies „Giftpille“ genannt.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

12.05.2014, 18:57 Uhr

Mutter will Tochter übernehmen? Wie abartig! Aus der sicht eines Laien: Die Manager wollen nur abkassieren und die Mitarbeiter vorsätzlich schädigen! Klingerschilder müssen weltweit verboten und unter massiven Strafen gestellt werdn. Wenn Lehman Mutter ist, muss dies zwangsweise überall ersichtlich sein. Es handelt sich hier nur um Steuerflucht Verhinderung von Mitbestimmuinge bzw. Einführung von Sklavenarbeit!! Kurz: Wirtschaftliche Kriminalität, die mit gesamten Vermögensentzug, Sippenhaft und Todesstrafe geahndet werden muss, weltweit!!!!!Auch rückwirkend!!

Account gelöscht!

12.05.2014, 19:00 Uhr

Beitrag betr.? GM!

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