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01.08.2016

13:37 Uhr

Alphabet

Glaxo-Smithkline wird Teil des Google-Imperiums

Glaxo-Smithkline wird in die Google-Familie aufgenommen: Der britische Pharmakonzern gründet mit einem US-Partner die neue Firma Galvani Bioelectronics. Auch Google-Mutter Alphabet hat bereits ihre Zustimmung gegeben.

Der britische Pharmakonzern soll mit 55 Prozent die Mehrheit an Galvani Bioelectronics halten. Reuters

GlaxoSmithKline

Der britische Pharmakonzern soll mit 55 Prozent die Mehrheit an Galvani Bioelectronics halten.

LondonDer britische Pharmakonzern Glaxo-Smithkline (GSK) gründet ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem Partner aus der Google-Familie. Die neue Firma Galvani Bioelectronics solle auf dem Feld der Bioelektronik tätig sein, erklärte GKS am Montag. Dazu sei eine Vereinbarung mit der zur Google-Mutter Alphabet gehörenden Gesellschaft Verily Life Sciences, früher Google Life Sciences, geschlossen worden.

GSK wird den Angaben zufolge mit 55 Prozent die Mehrheit an Galvani Bioelectronics halten, Verily die übrigen 45 Prozent. Beide Seiten wollen insgesamt bis zu 540 Millionen Pfund (640 Millionen Euro) in die neue Firma stecken.

Ziel sind Fortschritte in der Bioelektronik – in diesem Medizinbereich wird versucht, mit Hilfe sehr kleiner Implantate elektronische Signale durch den Körper zu senden. GSK erklärte, mit der Technologie könnten womöglich eines Tages chronische Krankheiten wie Arthritis, Diabetes und Asthma behandelt werden.

Galvani Bioelectronics soll seinen Hauptsitz im englischen Stevenage haben, wo bereits die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von GSK sitzt. Daneben ist eine Niederlassung im kalifornischen San Francisco geplant.

Die britische Regierung reagierte vor dem Hintergrund des Brexit-Votums zufrieden auf die Pläne. Es handele sich um „einen weiteren bedeutenden Sieg für die britische Wirtschaft“, erklärte der für Unternehmen zuständige Minister Greg Clark. GSK hatte erst in der vergangenen Woche angekündigt, 275 Millionen Pfund in drei Fabriken in Großbritannien zu investieren.

Von

afp

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