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26.06.2014

19:14 Uhr

Aluminiumkonzern

Alcoa stärkt Position als Luftfahrt-Zulieferer

Der Aluminiumkonzern Alcoa übernimmt Firth Rixson, einen weltweit führenden Anbieter von Bauteilen für Antriebsmotoren. Das Milliardengeschäft ist vor allem eine strategische Entscheidung.

Alcoa, hier die Konzernzentrale in Pittsburgh, wird von Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführt. ap

Alcoa, hier die Konzernzentrale in Pittsburgh, wird von Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld geführt.

New York Der Aluminiumkonzern Alcoa stärkt mit einem milliardenschweren Zukauf seine Position als Zulieferer für die Luft- und Raumfahrtbranche. Das von Ex-Siemens -Chef Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen übernimmt für 2,85 Milliarden Dollar Firth Rixson, einen weltweit führenden Anbieter von Bauteilen für Antriebsmotoren. Alcoa will damit sein Geschäft außerhalb der reinen Metall-Herstellung weiter ausbauen, weil dort höhere Gewinnspannen möglich sind. Der Zukauf soll den Angaben vom Donnerstag zufolge zu einem Umsatzanstieg in Alcoas Luftfahrtzulieferer-Sparte von 20 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar beitragen. Verkäufer von Firth Rixson ist die Beteiligungsfirma Oak Hill Partners.

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Rixson liefert außer für die Luftfahrt auch der Gas-, Öl- und Bergwerksbranche zu. Nach Angaben von Kleinfeld wird das Unternehmen in diesen Bereichen auch aktiv bleiben.

Alcoa zahlt bei der Übernahme 2,35 Milliarden Dollar in bar und eigenen Aktien im Wert von 500 Millionen Dollar. Der Kurs der Alcoa-Papiere stieg an der Börse um drei Prozent.

Von

rtr

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