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01.10.2013

13:55 Uhr

Am Stammsitz Heidenheim

Weiterer Stellenabbau bei Voith

Die Mitarbeiter des Anlagenbauers Voith haben nun gleich zwei schlechte Nachrichten auf einmal erhalten: Den Beschäftigten wird nicht nur das Gehalt gekürzt – mehr als 400 Stellen fallen ganz weg.

Ein Sprecher von Voith bezeichnete die Entscheidung als eine „schmerzliche Belastung“ für die Mitarbeiter. dpa

Ein Sprecher von Voith bezeichnete die Entscheidung als eine „schmerzliche Belastung“ für die Mitarbeiter.

HeidenheimDer Anlagenbauer Voith baut an seinem Stammsitz in Heidenheim mehr als 400 Stellen ab und kürzt den übrigen Beschäftigten vorübergehend das Gehalt. Vom 1. November an bekämen die 4500 Mitarbeiter in Heidenheim zehn Prozent weniger Geld und müssten auch zehn Prozent weniger arbeiten, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag und bestätigte Medienberichte.

Bis zum März 2015 sollen den Angaben nach dann nach und nach die Stellenstreichungen umgesetzt und gleichzeitig Arbeitszeit sowie Gehalt der verbleibenden Mitarbeiter wieder hochgefahren werden. Darauf hätten sich Arbeitgeber und Betriebsräte geeinigt.

Man sei sich darüber klar, dass dieser Schritt eine „schmerzliche Belastung“ für die Mitarbeiter sei, sagte der Sprecher. Voith leidet vor allem unter der Flaute im Papiermaschinengeschäft. In dieser Sparte gab es deshalb schon mehrmals Stellenstreichungen. Die Voith-Gruppe hat zuletzt mit rund 42 000 Beschäftigten 5,7 Milliarden Euro Umsatz gemacht.

Von

dpa

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